CADAC SAM Hilfe (HTML)

Was ist die SAM Hilfe (HTML)?

Inhalt

CADAC SAM Hilfe (HTML)
Inhalt
Ansichten und Ihre Eigenschaften
Auto-Funktionen (Quick Functions)
Abkürzungen und Tastaturkürzel
Benutzer Einstellungen
Benutzer Eigenschaften
CGC Show Laden
Cross Fades
Cross Fade Profil
Daten innerhalb einer Szene bearbeiten
Dynamische Inhalte und ihre Eigenschaften
Dynamische Mixes bearbeiten
Dynamics Einführung: Was sind Mixes?
Mix widergeben
Mix Baum (Mix Historie)
Dynamic aufnehmen, Motorfader mixes aufzeichnen
Events (CCM Relais Bedienung)
Fader Ansichten
Faderansichten Fader Daten bearbeiten
Fader Detail Ansicht
Fader und Modul Kennungen, die "Sets"
Faderprogrammierung, deren Tastenbefehle
Funktion Einträge fortschreiben am Beispiel der VCA Master Titelliste
Globales Bearbeiten
Grundsätzliche Bedienung
Kommunikations und Konfigurationseinstellungen
Konfigurationsänderung einer bestehenden Show (Re-Mapping)
Kommunikation SAM und Seance Box  (Online/Offline)
Online oder Offline arbeiten
USB Kommunikation
Link Report des Remappers
Markierung einer oder mehrerer vorhandener Szenen in der Szenenliste
Menüs und Mausklicks
MIDI Datei Standarddatei konvertieren
MIDI, Statische Daten
MIDI Program Change, (PC) Datenbank Ansicht
MIDI Schnittstellen Konfiguration
MIDI Sequence Dateien (MSF) generieren
MIDI Sequences in Szenen
MIDI Daten in einer Szene speichern
MIDI Daten bearbeiten (in der Listenansicht)
MIDI Sequenzen zusammenführen (nur R-Type / SAM)
Mischpultansichten
Modulnamen; Mischpultmodule mit Klartext beschriften
Modul Detail Ansicht
Modul Daten bearbeiten
Modulnamensliste effektiv einsetzen
Remapper
Remapper, neue Links
Remapping, Eine Show Rearrangieren
Remapping, Kontrolldialog kurz erklärt
Remapper, wie man vorgeht
Schnelleres Zuordnen von Namen zu Mischpultmodulen
Szenenliste
Szene benennen
Szenenaufruf
Szene: Nächste und Vorherige
Szene, laufende
Szene: Daten in einer existierenden speichern
Szenen verschieben
Szenendaten in eine andere Szene kopieren
Szenen neu erstellen
Szenen ausschneiden, kopieren und einfügen
Szenennotizen
Show neu beginnen
Show Speichern unter...
Show Datei laden
VCA Mastertitel Datenbankansicht
Verzeichnisse und Dateien
Warnungen
Werkzeugleisten: Die 4 SAM Bildschirmbereiche als Vogelperspektive
Werkzeugleisten: Control Werkzeugleiste
Werkzeugleiste Fader & Dynamics
Werkzeugleiste Speichern, Aufruf (Szenen) 
Werkzeugleiste Info
Werkzeugleiste MIDI
Werkzeugleiste Szene
X-Act Anzeiger, anzeigen was extern gesteuert wird
Zeitintervall zur nächsten Szene: Step Time
Zeitintervall zu irgendeiner Szene: Step Time

Kommunikations und Konfigurationseinstellungen


SAM wurde entwickelt um CADAC Mischpulte zu steuern. So ist es das Wichigste als erstes die dafür notwendigen Kommunikationsverbindungen zu dem oder den gerade verwendeten Mischpulten aufzubauen. Dies geschieht in zwei Schritten:

1) Die Konfiguration (Mapping): Informationen welche die verwendeten Mischpultmodule und ihre Platzierung in dem/den Mischpulframes korrekt abbilden, werden eingegeben. Auch wird hier bestimmt welche verschiedenen Mischpulte SAM in dieser Konfiguration und dieser Show in einem Showfile managed. SAM kann z.Zt. zwei verschiedene Mischpule (z.B. J-Type und F-Type oder J-Type und 8 D16 in einer Show einsetzen). Also, es ist ähnlich einer elektronischen Landkarte auf der SAM die verschiedenen Module an einem bestimmten Platz dieser Datenbank, also den Rahmen vorfinden muß.

2) Konfiguration der Kommunikationsmethode (Ethernet/USB) und die entsprechende Adressierung wenn notwendig.

Weitere (Um-) Konfiguration ist notwendig wenn eine Show Datei benutzt werden soll, die vorher auf einem anderen Mischpult oder Mischpult mit anderer Modulkonfiguration programmiert wurde. Dies wird Re-Mapping genannt und ist weiter unten beschrieben.
<- Inhalt

Konfigurationsänderung einer bestehenden Show (Re-Mapping)


Manchmal passiert es, daß die Programmierung einer Show unterbrochen wird um das Mischpultlayout zu verändern oder weitere Module einzusetzen. In der Vergangenheit (unter MS DOS) war dies ein Problem, da die Daten innerhalb der Szenen so abgespeichert wurden wie es die Konfiguration des Mischpultes erforderte. Mit einer nicht sehr einfachen Methode konnte die Konfiguration zwar leicht verändert werden, so war dies nicht gerade anwenderfreundlich und betraf meherere Textdateien die in MS DOS sauber geändert werden mussten. SAM ist mit einer Funktion ausgerüstet, die es als "Um-Konfig (Re-Mapping)" erlaubt eine existierende Show auf ein neues Mischpult Layout anzupassen. Es kann ein einfaches Tauschen eines Motorfadermoduls gegen ein VCA-Fadermodul sein, jedoch erlaubt es auch die Anpssung eines Showfiles, welches für "Show A" auf einem J-Type enstand und als Touring Version "Show A1" auf einem R-Type laufen soll.

Die "Um-Konfig" (Re-Mapper) kann auf zwei Arten gestartet werden: Man findet sie im Menu Datei->Umkonfig, oder sie wird automatisch gestartet wenn ein, entsprechend vom Layout der SAM Config. abweichendes, Showfile geöffent wird. <- Inhalt








Grundsätzliche Bedienung

Für Anwender die nun mit dem Betriebssystem MS Windows nicht vertraut sind, ein paar Anmerkungen über die Bedienung des Programms mit der Maus welche ständig eingesetzt werden kann. Dies hier ersetzt in jedem Fall nicht die Bedienungsanleitung für MS Windows:

Der linke Mausknopf  wird benutzt um Auswahlen, Funktionen, oder Optionen zu anzuwählen oder zu treffen, indem dieser einfach gedrückt wird, (ein Klick) wenn der Mauszeiger darüber schwebt. Wenn der Mausknopf gedrückt und gehalten wird, kann eine weitere Auswahlbox aufklappen die verschiedene Optionen zur Anwahl enthält.

Ist eine Option ausgewählt lassen sich über den Kombinationsklick Umschalttaste / Steuerungstaste plus linker Mausknopf (5 Jahre Circus Sarassani wären hilfreich) weitere Optionen der Auswahl hinzufügen.

Wenn der linke Mausknopf zweimal kurz geklickt wird (Doppelklick) wird eine Funktion aufgerufen, die sich "hinter" der Auswahl (auf die wir geklickt haben) verbirgt. (Die Mausreaktion ist normalerweise einstellbar, weil die Meinungen über den Unterschied von Klick, Klick und Doppelklick weit auseinander gehen können, mindestens 7 Jahre Zirkuserfahrung und Reaktionsschnelligkeit können auch hier entscheident zum Erfolg beitragen.)

Der rechte Mausknopf (was ist rechts? Rechts ist da wo der Daumen links sitzt) öffnet (meist) beim draufklicken ein sog. Kontextmenu, welches dann zu der Option gehört, über den man den Mauszeiger bewegen und dann mit Rechtsklick auswählen lassen kann.

PC-Computermäuse haben meist einen weiteren zentralen Knopf oder ein Rad. Die PC Dokumentation erklärt genauer, wofür dies gut sein kann. In SAM macht es Sinn das Rad beim rollen durch lange Listen, oder durch größere Fenster, vertikal zu benutzen. Auch dieses Rollen ist bei der herkömmlichen Feld-Wald-und-Wiesenmaus zwischen horizontaler und vertikaler Funktion für die Fenster einstellbar.
Es gibt sogar Mäuse mit noch mehr Fuktionselementen, die ich aber lieber nicht mit SAM ausprobiert habe. Auch ein Stift Tablett hat mir keine Vorteile gebracht (Hierfür fehlen mir 10 Jahre Sarassani Erfahrung). <- Inhalt

CGC Show Laden


Es ist möglich mit SAM Showdateien zu laden und in eine SAM Showdatei zu konvertieren, die mit CADACs vorherigem MS DOS basierenden Program CGC erstellt wurden, letzte Version CGC 5.23. (die deutsche Bedienungsanleitung kann bei mir im .pdf Format angefordert werden).

Im gezeigten Dialog, des von SAM wärend der Softwareinstallation angelegten Ordners "My Shows", sind einige Dateien als SAM, andere als CGC gekennzeichnet. Wenn eine CGC Show angeklickt wird erzeugt SAM ein Mischpultlayout, welches sich aus den (limitierten) Mapping Informationen der CFG (Konfigurationsdatei unter MS DOS) ergibt (dieses Ergebnis erhält man auch mit "Get Maps" aus einem CCM). Die CFG in CGC speicherte nicht genügend Informationen die einige Mischpultlayouts exakt beschreiben (so konnten z.B. Motorfader oder Total Recall Module nur innerhalb zusammenhängender Blöcke konfiguriert werden). Es ist also möglich, daß sich dieses Layout (zunächst) falsch abbildet. Falls dies so ist, kann der ReMapper benutzt werden, um die CGC Show auf dem vorhandenen Mischpult zu reorganisieren. <- Inhalt

Warnungen

Bestimmte Aktionen bedingen das Erscheinen eines Info Fensters auf  dem Bildschirm, welche den Benutzer auf eine "wichtige" Funktion aufmersam macht. Diese Option unten erlaubt eine Zeiteinstellung zur Anzeige dieser Info zwischen 1 und 60 Sekunden.
<- Inhalt

MIDI Datei Standarddatei konvertieren

Wird eine MIDI Datei zum Abspielen in SAM ausgewählt, erlaubt SAM die Auswahl einer MIDI Standard Datei (Dateinamenerweiterung .MID, wie sie von den meisten MIDI Sequenzer Programmen erzeugt wird). Diese Datei kann jedoch nicht direkt auf dem derzeitigen CADAC System ausgespielt werden, SAM bietet jedoch an, die Datei in das interne .MSF Format zu konvertieren. Wenn diese Option ausgewählt wird, öffnet sich ein Dialogfenster mit dem Namen der gewählten Datei und einem Kopf der mit "Konvertieren" beschriftet ist. Wird der Knopf gedrückt, generiert SAM eine .MSF Datei pro Spur der .MID Datei (Hierfür bitte die Spezifikation einer Standard .MID Datei und die Details der Typen 0- und 1- MIDI Dateien nachschlagen). Sind die Spuren in der .MID Datei benannt werden diese Namen in der .MSF Datei benutzt; wenn nicht werden die Dateien Track1.msf, Track2.msf usw. benannt.


Nach der Konvertierung werden im unteren Bereich des Dialogfensters Informationen über die Dateien und enthaltene MIDI Events angezeigt (siehe unten). Auch wenn nun keine der .MSF MIDI Dateien an einen Cue (eine Szene in der Cueliste) angehängt wird, verbleiben die zu .MSF Dateien konvertierten Sequences auf der Festplatte.

Klickt man auf die kleinen + Zeichen öffnen sich die Verzweigungen innerhalb der erzeugten .MSF Sequenzen und zeigen die Details. Klickt man nun auf eine bestimmte .MSF Datei wird sie markiert und der OK Knopf wird aktiviert. OK drücken schliesst dies Fenster und fügt den Namen der ausgewählten Datei in das Anhangs-Textfenster. Wird nun "aktivieren" so markiert, daß es ein Häkchen zeigt und man klickt OK, wird diese Sequenz and den ausgewählten Cue angehängt. <- Inhalt

Szenendaten in eine andere Szene kopieren

Wenn das aktive Fenster ein anderes als die Szenen- (Listen) Ansicht ist, wird die normale kopieren/einfügen Funktion (z.B. auch mit Strg+c /Strg+v) auf die spezifischen Datentypen angewandt, die wir vor uns haben. Wenn wir z.B. die Fader aus Mischpultrahmen 1 vor uns sehen bezieht sich kopieren/einfügen auf die Faderdaten. Wird diese Funktion eingesetzt kopiert man die Faderdaten aus der Szene unter Bearbeitung in die Zwischenablage, von wo aus sie in eine andere Szene eingefügt werden können.

Bitte Beachten: Nur die letzten in die Zwischenablage  kopierten Daten stehen zum Einfügen zur Verfügung. <- Inhalt

Aktives Fenster


Unter SAM existiert jeweils immer nur ein aktives (Unter-) Fenster für die aktive Ansicht; man erkennt es an der hervorgehobenen Titelleiste. Dieses Aktive Fenster ist deswegen von besonderer Wichtigkeit, weil es beeinflusst, wie bestimmte Funktionen ausgeführt werden. Nur dieses aktive Fenster empfängt auch z.B. spezifische Tastendrücke, die nicht für universelle Funtkionen vorbehalten sind. Die Tastenkombination Strg+Umschalt+Tab schaltet von einem aktiven Fenster zum nächsten. <- Inhalt

Szenen neu erstellen


Es gibt zwei Wege eine neue Szene in einer Show Datei zu erstellen:
1)    Es kann über F5 oder anklicken des entsprechenden Buttons eine neue Szene, hinter der mit dem Edit Cursor markierten, eingefügt werden.














2)    Man kann in der Szenenliste per rechtem Mausklick ein Kontextmenu öffnen. Eine der Optionen ist " neue Szene" und dies wird, wenn mit der Maus -rechtsklickend- ausgewählt, eine neue Szene in die Szenenliste einfügen. Diese Szene wird normalerweise am Ende der Szenenliste eingefügt, wobei als Nummer die nächste höhere mögliche Dezimalzahl ab dort benutzt wird.
Wenn die neue Szene irgendwo in der Szenenliste benötigt wird, bewegt man den Edit Cursor zu dem Punkt und benutzt F5. Ausserdem kann auch eine bestehende Szene mit dem Edit Cursor markiert werden, wärend F5 daraufhin die neue Szene hinter der markierten einfügt. SAM wird die kleinste Zahl als Nummerierung auswählen die zwischen den beiden umliegenden liegt.
Es gibt mehrere Optionen die das Verhalten, eine neue Szene zu erzeugen, beeinflussen. Diese können über die Auto-Funktionen für neue Szenen (Quick Funtions) oder den Anwenderoptionsdialog ein- oder ausgestellt werden. <- Inhalt

Bearbeitungs Cursor


Die Szene unter Bearbeitung ist in der Szenenliste hervorgehoben, die Farbe hierfür kann vom Anwender ausgewählt werden. Die Daten dieser Szene werden in den verschiedenen Fenstern angezeigt (auch in der Titelleiste der Fenster ist ein Verweis). Auf diese Szene wirken sich vorgenommene Änderungen aus. Diesen hervorgehobenen Balken nennen wir Edit Cursor und er wird über die hoch/runter Pfeiltasten durch die Szenenliste bewegt. In verschiedenen Ansichten ergibt sich bei der Bearbeitung eine unterschiedliche Funktionalität des Edit Cursors. <- Inhalt

Markierung einer oder mehrerer vorhandener Szenen in der Szenenliste

Man kann eine oder mehrere Szenen auswählen oder markieren, indem man mit der linken Maustaste über der Szenennummer (in der Nummernspalte) oder der Namensspalte einmal klickt.

Weitere Szenen werden dieser Auswahl hinzugefügt wenn die Steuerungstaste beim Klicken gedrückt gehalten wird; dies selektiert individuelle Szenen in der Szenenliste. Wird beim klicken die Umschalttaste gedrückt gehalten, können alle Szenen zwischen der ersten ausgewählten und der letzten selektiert werden. Auf diese Weise lassen sich z.B. mehrere oder alle Szenen betreffend eines Parameters ändern (z.B. Kanal B on, EQ on etc. auf Input Modul 3 im sechsten Rahmen für alle Szenen) siehe auch "Globales Update"<- Inhalt

Auto-Funktionen (Quick Functions)

Die Schnellfunktionen automatisieren verschiedene Einstellungen für Operationen in der Szenenliste und sind im Menü-> Eigenschaften Benutzer->Auto-Funktionen für neue Szenen für neue Szenen zu finden. Hier werden sie erklärt:


Neu - übernimmt letzte Daten : Eine neue Szenen übernimmt die Daten der letzten. Hierzu gehören z.B. die Modul und Faderdaten, jedoch nicht die MIDI Daten.

Neu - automatische Titelbearbeitung : Für eine neue Szene wird automatisch der Titel Dialog aufgerufen wo ein Name für die Szenen eingegeben wird.

Fader Ansicht - F5 setzt Fader automatisch auf 0dB : In der Fader Ansicht bewirkt drücken von F5, daß Fader optional auf 0dB gesetzt werden.

Fader  - Auto Mute setzt Fader auf Mute für VCA Gruppe 0 : Für auf VCA Gruppe 0 gesetzte Fader wird gleichzeitig der VCA Mute gesetzt.

Fader - Auto Mute OFF wenn VCA Gruppe >0 : Löscht den AUTO VCA Mute für VCA Gruppe 0 wenn Fader auf VCA Gruppen über 0 gesetzt werden.

Fader Ansicht - Automatisch ausgewählten bewegen : Diese Option beschleunigt es VCA Gruppen zu vergeben. Die Tasten 0-9 und a-f können in der Fader(Detail)ansicht benutzt werden um VCA Gruppen zu vergeben. Hierbei wandern die Auswahlmarke unter den Fadern immer um ein Module voran.

Strg+Umschalt+Tab wechselt aktives Fenster über alle Bildschirmzonen (1-4) : Gleichzeitges drücken von Strg+Umschalt+Tab,Tab,Tab;Tab etc. ermöglicht das aktivieren aller Fenster über die Bildschirmzonen 1-4 (diese sind über den "Bird-Eye Toolbar, also die Vogelperpektive verfügbar oder mit Alt+1, Alt+2, Alt+3, Alt+4). Wählt man dies in der Check Box ab wird nur zwischen den Fenstern der gerade sichtbaren Bildschirmzone hin und hergewechselt. ...Ich würde diese Funktion zunächst abwählen und dies in Kombination mit Alt 1,2,3,4 benutzen.
Ein Hinweis: Dieses wechseln der Bildschirmzone erfolgt nicht wenn ein Tochterfenster per klick auf _ auf seine Menüleiste reduziert wird (minimieren, collapsen). <- Inhalt

Cross Fades

manchmal ist es mühselig extra ein Mixfile zu kreieren nur um einen oder mehrere Fader innerhalb einer bestimmten Zeit auf oder ab zu bewegen. Cross Fades liefern diese Funktion sehr einfach. Der Dialog "Dynamic bearbeiten", in der Szenenliste erreichbar per Doppelklick in der Info bzw. Time Spalte, hat hierfür eine Sektion X-Fade Control.

Um Cross Fades (x-Fade) zu benutzen muß nur die Box "aktiv" mit Häkchen versehen werden, danach ein bestimmter Zeitwert in die entsprechenden Boxen eingetragen werden. Es können für Fader aufwärts und Fader abwärts verschiedene Zeiten eingegeben werden. Wird Cross Fade aktiviert erinnert ein Symbol in der Info Spalte der Szenenliste, daß für diese Szene ein Cross Fade eingestellt ist. Außerdem läuft ein Countdown Balken in der Namenszeile wenn die Szene aufgerufen wird. <- Inhalt

Start Position

Cross Fades sollen normalerweise so benutzt werden, daß eine Szene die Start Position des Faders hält und die nächste Szene die Endpositon, entsprechend der eingetragenen Zeitintervalle (siehe Cross Fades). Sollten aber die Fader vor dem Cross Fade bewegt werden, was ja bei jeder Livemischung passieren kann, kann ein Cross Fade zu ungewünschten Pegelsprüngen betr. der abgespeicherten Position führen. Deswegen werden Cross Fades immer von der gegenwärtigen Faderposition gestartet, das Fade up und -down von SAM entsprechend (in Echtzeit) umgerechnet. <- Inhalt

Szenenliste

Die Szenenliste bildet das primäre Fenster um Proben oder eine Show zu kontrollieren. Sie enthält eine Liste aller Szenen, welche numerisch sortiert und mit spezifischen Namen versehen, dem Anwender eine Ahnung geben was als nächstes geschieht und wo man gerade in der Show ist. Szenen Notizen können für jede Szene vergeben und angezeigt werden um, weitere Inhalte zu erklären oder z.B. auf Vorbereitungen für die über-über-übernächste Szene hinzuweisen (z.B. "Litlights aus" in Szene 355 wg. Blackout).
Die Szenenliste können wir für zwei verschiedene Dinge gleichzeitig benutzen. Wir können eine Szene und alle enthaltenen Parameter aufrufen und so auf das Mischpult übertragen - Szenen Cursor- und wir können gleichzeitig andere Szenen bearbeiten, mit dem Bearbeitungs Cursor.

Wir können also zwei verschiedene Cursor in Szenenliste anzeigen und benutzen. Menu->Modus-> Cursor zusammen / getrennt. Der Bearbeitungs Cursor wird über die Pfeil auf- oder abwärts Tasten bewegt, der Szenen Cursor über die Bild auf- oder abwärts Tasten. Vorrausetzung für die unterschiedliche Bewegung der Cursor durch die Szenenliste ist, dass sie getrennt sind. Wenn SAM gerade gestartet wurde sind die Cursor zusammen.
Beide Cursor werden im getrennten Zustand farblich unterschiedlich dargestellt. Der Bearbeitungs Cursor kann benutzt werden um Szenen zu bearbeiten, wärend der Szenen Cursor gleichzeitig Szenen live auf dem Mischpult abbildet.
Wird für den Bearbeitungs Cursor der rechte Mausknopf benutzt, bekommt man eine Auswahl für szenenrelevante Funktionen präsentiert. Weitere Funktionen können ausgewählt werden, wenn mehrere Szenen in der Szenenliste angewählt wurden.
Nochmal klar zusammengefasst: Grundsätzlich bedeutet der Aufruf einer Szene die Übertragung aller gespeicherten statischen und dynamischen Parameter auf das Mischpult - und zwar gleichzeitig in Echtzeit. Für dynamische Paramter, z.B. Motorfader Mixes, gibt es die zusätzliche Möglichkeit diese innerhalb eines Szenenaufrufs manuell abzurufen ("auf Sicht abzufahren"). SAM bietet jedoch alle Möglichkeiten der off-line Bearbeitung von Szenenlisten und ganzen Showdateien und deren Parametern und zusätzlich die Möglichkeit im Live Betrieb einzelne Szenen unabhängig vom Mischpultstatus zu bearbeiten (ausserdem offline komplette Mischpultarchitekturen zu entwerfen und offline Vorstellungen darauf zu entwerfen), was die Arbeit von z.B. auch zwei Personen gleichzeitig ermöglicht: live wie auch off-line. <- Inhalt

Ansichten und Ihre Eigenschaften

Wichtig hier noch einmal der Hinweis auf den Zugriff auf Ansichteigenschaften, die für den Anwender einstellbar sind.

Diesen Dialog erreicht man z.B. über ->Menü->Optionen->Eigenschaften Ansicht, aber auch z.B. durch Rechtsklick in der Titelleiste der Szenenliste. <- Inhalt

Szenen ausschneiden, kopieren und einfügen

Man kann Szenen innerhalb der Szenenliste ausschneiden oder kopieren und an anderer Stelle wieder einfügen. Dazu muß die entsprechende Szene markiert sein. Über das Menu Bearbeiten oder die Tastenkombinationen Strg c, Strg x kopiert man oder man schneidet aus, per Tastenkombination Strg v oder das Menu Bearbeiten->Szene einfügen wird die Szene eingefügt. Dies geschieht hinter der markierten Stelle in der Szenenliste. Diese Einfügemarke kann zunächst auch mit Maus oder Cursor an eine andere Position bewegt werden. Es werden die kopierten oder ausgeschnittenen Szenen aus der Windows Zwischenablage eingefügt.
<- Inhalt

Szenen markieren


Szenen können in der Szenenliste per linkem Mausklick auf die Nummernspalte markiert werden. Zu dieser Auswahl können dann weitere Szenen hinzugefügt werden, wenn beim Klick die Strg Taste gedrückt gehalten wird (was individulle Szenen der Auswahl hizufügt), oder per Umschalt Taste + Mausklick eine Reihe von Szenen markiert wird. <- Inhalt

MS Windows ○ Zwischenablage

Die Zwischenablage ist eine Eigenschaft des Betriebssystems, die es erlaubt Daten zwischen kompatiblen Programmen zeitweilig zu speichern und zu benutzen. So ist es z.B. möglich SAM ein zweites Mal zu öffnen und Daten zwischen zwei Showfiles hin- und her zu kopieren. <- Inhalt

Szenennotizen

zu jeder Szene können Kommentare geschrieben werden. Diese werden in separaten Fenster abgelegt. Das Fenster erreicht man über ->Menü->Ansicht->Szenennotizen. Am besten positioniert man es auf dem Bildschirm natürlich neben oder unter der Szenenliste. Ruft man eine Szenen auf ruft man damit auch die Szenennotiz auf. Kann auch eine große Hilfe bei den Proben sein. Die Scriptheftnotizen sind so auch auf dem Bildschirm verfügbar. <- Inhalt

Verzeichnisse und Dateien

Nachdem SAM gestartet wird können dem Programm die Orte, wo bestimmte Dateien auf die es zurückgreift gespeichert sind, mitgeteilt werden (Pfade).  Natürlich sind bestimmte Voreinstellungen vorgenommen. Im Menu Optionen->Verzeichnisse wird dies festgelegt.
Die verschiedenen Einträge haben folgende Bedeutung:


Show : legt fest woher SAM eine Show beim öffnen bezieht oder wohin es Daten speichert, natürlich können über 'Durchsuchen' andere Verzeichnisse ausgewählt werden, jedoch wid SAM immer (ohne weiteres zutun) den hier festgelegten Pfad benutzen. 

Einstellungen : Dies sind Voreinstellungen, die für SAM generell gelten und damit für jede Show. Natürlich können verschiedene Voreinstellungen and anderen Orten oder unter anderem Namen gespeichert werden. Diese werden dann als sog. .INI Datei unter dem hier angegebenen Pfad abgespeichert.

Sicherungskopie : Eine Sicherungskopie von Shows kann unter dem hier festgelegten Pfad gespeichert werden

Benutzer : Einstellungen, die für einen Benutzer gelten, werden hier abgelegt.

Ein Hinweis: Im Betriebssystem MS Windows für den deutschen Sprachraum legt SAM sich in den Ordner "C/Windows/Programme". Sollte eine internationale Windowsversion benutzt werden (Also mehrsprachig umschaltbar in der Taskleiste) legt sich SAM in den Ordnder "C/Windows/Program Files". Die Pfadangaben oben sind also beispielhaft für die deutschsprachige Windowsversion gültig.
<- Inhalt

Dynamische Inhalte und ihre Eigenschaften

Mit CADAC Motorfadern ist es möglich dynamische Mixes später noch zu verändern oder weitere Faderbewegungen aufzuzeichnen. Im Abschnitt Dynamische Mixes bearbeiten wird dies näher erklärt. Ist diese Option hier gesetzt, wird das dynamische System am Ende der Aufzeichnung angehalten. So ist sichergestellt, daß die die Wiedergabezeit nicht verändert wird. Ist diese Option nicht gesetzt kann nach Beenden der Aufzeichnung die Aufzeichnungszeit verlängert werden. <- Inhalt

Dynamische Mixes bearbeiten

Es ist möglich einen dynamischen Mix zu verändern während er abgespielt wird. Hierzu ist es nur notwendig in der Szene "record enabled Faders" zu aktivieren, wobei natürlich auch das oder die entsprechenden Fadermodule in "write enabled" gesetzt werden müssen. Die neuen Daten die nun erzeugt werden werden in den existieren Mix  integriert. Eine neue .mix Datei wird erzeugt und an die gleiche Szene angehängt. Die vorherige .mix Datei rutscht im Fenster der .mix Dateien auf eine sekundäre Position. Diese kann natürlich alternativ später auch zur Wiedergabe ausgewählt werden. <- Inhalt

Record enabled faders (Fader sind zur Aufzeichnung bereit)

Verschiedene CADAC Mischpulte bieten unterschiedliche Möglichkeiten (je nach Generation des CCM im Mischpult) diesen Motorfader Modus zu aktivieren. Man sollte mal kurz in die Bedienungsanleitung schauen um sicherzugehen, wie es funktioniert. Auf jeden Fall können immer nur Daten aufgezeichnet werden, wenn Fader "ready" geschaltet sind. <- Inhalt

Fader Daten bearbeiten

Alle Daten die in einer Szene gespeichert sind können in den Fader Ansichten oder den Fader Detail Ansichten auf dem Bildschirm angezeigt und bearbeitet werden. Genauso gilt es auch für die Module. Klickt man  in der (globalen) Fader Ansicht auf ein Fadermodul wird es unterseits mit roten Pfeilen auf grünem Balken markiert und man kann per Umschalt+ oder Steuerung+ Mausklick weitere Module der Auswahl hinzufügen. Nun lassen sich per Tastatur schon folgende Dinge verändern:

- 0-9 sowie a-f oder a-c ändern die VCA Masterzuordnung der Fader
- M schaltet Mute an oder aus
- P schaltet PFL ein oder aus
- X schaltet das AUX VCA ein oder aus.
Natürlich sind diese Parameter abhängig von den gegebenen technischen Eigenschaften des Mischpultes.
Man kann in der globalen Ansicht auch per rechtem Mausklick die Funktion "Globales Update" erreichen -dies ist auch über das Menu->Bearbeiten->globales Update verfügbar- und dieses erlaubt die Änderung für ausgewählte Module innerhalb von markierten Bereichen der Szenenliste. Z.B. Änderung der VCA-Master Zuordung eines oder meherer Fader für die Szenen 1.95 bis 2.45. Sozusagen eine Funktion die auf der x-Achse (Module von links nach rechts im Pult) sowie y-Achse (Modulfunktionen von oben nach unten) und der z-Achse (Szenenbereich der Show) auf einen Schlag alles ändern kann, was die Arbeit notwendigerweise so mit sich bringt.
Wird die Detailansicht der Fader per Doppelklick geöffnet, kann jeder automatisierbare Parameter bedient werden. Auch das schieben der Fader ist möglich. <- Inhalt

MIDI Daten bearbeiten (in der Listenansicht)

Auch die Ansicht des Fensters statischer MIDI Daten ist tabellarisch gehalten. Um Daten einzufügen oder zu verändern wird einfach eine Zelle angeklickt woraufhin ein Cursor erscheint. Es kann auch eine Zelle per Maus markiert werden und danach über die Tastatur eine (sinnvolle) Eingabe gemacht werden, die dann mit der Eingabe bestätigt wird. Auch kann per Umschalt+Pfeil Taste (ohne Maus) zu der ersten und dann anderen Zelle navigiert werden. Auch dies bestätigt die vorherige Eingabe, während ESC die gerade vorgenommende Eingabe löscht. Im Falle der Note an (on) bzw. Note aus (off) Parameter kann alternativ die musikalische Note z.B C#2 oder Eb4 alternativ zum numerischen Tonhöhenwert benutzt werden. Dies ist über das Menu Optionen->Ansichteigenschaften->Register Static MIDI->Noten anzeigen-"Häkchen-gesetzt" verfügbar.
Man muß hier immer die Limits im Kopf behalten, die man setzt indem man im Menu->Modus mit Buffer Edit oder Direct Edit setzt. Wenn man im Bearbeiten Modus ist, will man da auch wieder rauskommen. Dies gelingt immer mit der Eingabe (Enter) Taste, der ESC Taste oder, indem man mit der Maus in einen Bereich der MIDI Ansicht ausserhalb der Zellen klickt.

Wenn man mal auf die MIDi Port Spalte klickt, lernt man kennen was, wir als "Combo Box" bezeichnen dürfen. Hier öffnet sich dann nämlich eine Auswahl der verfügbaren MIDI Schnittstellen. (1-2 In outs befinden normalerweise sich am CCM jeder CADAC Konsole also Midi Port A und B), weitere können über Schnittstellen der Computer vorgehalten werden. Klickt man also auf diese Spalte kann so eine MIDI Schnittstelle ausgewählt werden. Genauso kann über die Tastatur A-K eine Schnittstele angegeben werden. X bewirkt ein löschen.
 
Die Kanal Namen: Ab einem bestimmten Umpfang macht es einfach Sinn im Klartext Namen im MIDI Bereich zu vergeben. Die Intention ist, daß pro MIDI Kanal 1-16 (0-15) ein Gerät angesprochen wird. Der Name wird nicht hier bei den MIDI Daten angelegt, sondern über das Menu->Bearbeiten->Namen Formate.

Hier können munter für die Schnittstellen A-K je 16 Klartext- z.B. Gerätenamen vergeben werden und auch gleich angegeben werden wie das Gerät Daten anzeigt (von 0-127 im "US Format"; oder von 1-128 im "japanischen" Format). Leider muß man dies mal nachschlagen um spätere Verwirrung zu vermeiden. Es gibt diese beiden Anzeigeformate. Wir benutzen 0-127, d.h. für "japanisch markierte Geräte zeigen wir 0 für 1 an. Dies gilt für alle MIDI Daten und ist nur ein Anzeigeformat. <- Inhalt

Direkt Bearbeiten Modus

Erreichbar über das Menu->Modus erlaubt dies Daten direkt in den Szenenbereich einzugeben. Dies ist u.U. schneller weil der Szenen Cursor nicht erstmal zu der entsprechenden Szene navigiert werden muß. Allerdings ist es nicht so sicher wie der Puffer (Buffer) Bearbeiten Modus. Es kann passieren, wenn Szenen- und Editcursor deckungsgleich sind, daß Livedaten, die über das CCM abgespeichert werden, mit Vorrang geschrieben werden. Es gibt in diesem Modus auch nicht gleich viele UNDO Ebenen. <- Inhalt

Puffer (Buffer) Bearbeiten Modus

Auch dieser Modus ist über Menu->Modus erreichbar und erlaubt, daß Änderungen zunächst in einen Pufferspeicher geschrieben werden, quasi fernab der Szene. Dieser Modus ist naürlich langsamer weil er vorraussetzt, daß die Szene vorher per Bearbeiten Cursor ausgewählt wurde. Allerdings vermeidet er Kollision mit dem Speichern vom CCM aus und hat mehrere UNDO Ebenen.
<- Inhalt

Modul Daten bearbeiten

Die Daten einer Szene, welche die automatisierbaren Ein- Ausgangmodule des Mischpultes kontrollerien, können über die Modul Ansichten Menu->Ansichten Mischpult geändert werden. Auch hier gibt es, wie bei den Fader Ansichten eine Detailansicht, die über einen Doppelklick aufgerufen wird.

(Der Doppelklick ist in einem leeren Bereich der globalen Modulansicht ausführbar, also nicht einen Knopf anvisieren, dann funktioniert der Doppelklick nicht). Das mit der Maus in der globalen Ansicht angeklickte Modul ist nun durch rote Pfeile auf grünem Balken oben und unten markiert. Auch hier kann per UMSCHALT+Klick oder STRG+Klick eine Auswahl zusammengestellt werden. Auch für die Ein-Ausgangsmodule gibt es per rechtem Mausklick in der globalen Ansicht die Funktion globales Update, mit der die X-Y-Z Änderung von Parametern für das gesamte Mischpult über die Szenenliste funktioniert. Ein Doppelklick auf ein Modul öffnet die Detail Ansicht, in der jeder Knopf, jeder Regler virtuell bedient und abgespeichert werden kann. <- Inhalt

Daten innerhalb einer Szene bearbeiten

Manchmal muß man Parameter in einer Szene bearbeiten ohne diese gleichzeitig auf der Konsole zu haben. Im Probenbetrieb und allein am Pult kann man das normalerweise über den Bearbeiten Cursor, der Zugriff auf jede Szene ermöglicht, ohne diese zum Mischpult zu schicken.
Jedoch ist der Probenbetrieb manchmal sehr hektisch, das Mischpult soll Vorrang haben und wir arbeiten z.B. zu zweit, sodaß wir lieber in den Modus->Cursor zusammen (also Szenen=Bearbeitungs Cursor) wechseln. SAM bietet über das  Menu->Bearbeiten->Titelliste bearbeiten  für Parameter Ansichten eine Bearbeitungsmöglichkeit.

Wählt man diese an erscheint eine Dialog Box in der alle Szenen aufgelistet sind. Man kann hier eine auswählen. Das aktive Fenster wechselt dann dorthin und und alle Parameter sind im Zugriff. Nach den Änderungen kann man die Szene speichern (F2) oder die Show speichern (F3).  <- Inhalt

Events (CCM Relais Bedienung)

Diverse Sound Effekte und anderes kommen meist von Zuspielgeräten, die auch über das CADAC Mischpult gesteuert werden sollen. Das CCM der meisten CADAC Mischpulte bietet hierfür Relais an. Diese können als Öffner, Schliesser oder pulsierend programmiert werden (zudem kann die Pulsdauer am CCM varriert werden). Ein Knopf in der Kontrollwerkzeugleiste öffnet oder schliesst das Event Fenster. Dieses Fenster erreicht man auch über das Menu->Ansicht->Event.

Es öffnet sich wieder eine tabellarische Ansicht mit 8 Relais Spalten und der Szenenliste. Ein Klick über einer Zelle markiert diese. Per Tastatur kann nun:
ein o für "an": Relais schliesst,
f für "aus": Relais öffnet, oder
p für "pulsierend": Relais öffnet und schliesst in einem am CCM eingestellten Zeitfenster (in frames)
angegeben werden. Navigiert man in der Tabelle mit den Cursortasten ergibt dann die Tastebkombination Umschalt+o, +f oder+p die Eingabe der Funktionen.
Ein Doppelklick über einer Zelle lässt eine Combobox mit genau dieser  Auswahl erscheinen. <- Inhalt

X-Act Anzeiger, anzeigen was extern gesteuert wird

Während einer Vorstellung ist es hilfreich wenn man daran erinnernt wird was als nächstes passiert. Besonders wenn vom Mischpult aus externes Equipment gesteuert wird, wie z.B. über die CCM Relais oder über MIDI. Mit den X-Act Hinweisen kann dies in der entsprechenden Spalte angezeigt werden. Im Menu->Optionen->X-act Hinweise kann der Options Dialog hierfür aufgerufen werden.

Werden die X-Act Hinweise als Spalte in der Szenenliste angezeigt, öffnet ein Doppelklick darüber den gleichen Dialog. Hier kann man einzelne anzuzeigene Hinweise abwählen oder die ganze Ansicht ein- oder ausblenden. Die X-Act Hinweise erscheinen als farbige kleine Würfel in einer Spalte der Szenenliste neben jeder Szene. Schwebt die Maus über einem der Würfel erscheint per Windows Tool Tip eine Beschreibung der die Bedeutung erklärt. <- Inhalt

Fader Detail Ansicht

Diese Detailansicht bietet eine vergrösserte Ansicht der Fadermodule mit allen Bedienelementen, die hier auch benutzt werden können. Erst aufgerufen entspricht die Stellung aller Bedienelemente dem Status des Mischpults, bzw. dem Parameterinhalt der entsprechenden Szene.

Sobald hier nun etwas geändert wird, geschieht dies zunächst "ausserhalb" der Show (anders als in der globalen Ansicht der Fader Frames), ändert also auf dem Mischpult nichts. Dies verhindert ausserdem, daß ein weiterer Bediener am Pult die Änderungen zufällig über das CCM überschreibt. Nachdem man hier also etwas geändert hat, muß dies erst abgespeichert werden (Speichern: F2 Szene, oder F3 Show). Hier bietet SAM dann noch die Auswahlmöglichkeit bei "nein" die Daten in einer anderen -als der gerade ausgewählten- Szene abzuspeichern. <- Inhalt

Fader Ansichten

Diese Ansichten bieten die globale Übersicht über die in den Mischpultrahmen vorhandenen Fadermodule. Es können bis zu vier Faderrahmen (von Analog-Mischpulten J/F/M/B, und zusätzlich bis zu 6 von digitalen D16 Matrixeinheiten siehe Mischpult 2 SAM Konfig) zur Ansicht aufgerufen werden. Dies erreicht man über die Control Werkzeugleiste per Mausklick auf den Mischpultdialog öffnen/schliessen, oder über ->Menu->Anicht->Mischpult. Befindet sich der Mauszeiger über einem Fader, zeigt der Windows Tooltip den Namen, der für den Fader vergeben wurde an (siehe Fader Detail Ansicht). Wurde noch keine Name vergeben, wird die Nummer des Faders und sein Typ angezeigt. Um nun bestimmte Einstellungen am Fader vorzunehmen, kann über Doppelklick die vergrösserte Ansicht mehrer Module aufgerufen werden. Dies ist die Fader Detailansicht. Für einige Fälle ist es ökonomischer bestimmte Einstellungen in der globalen Ansicht vorzunehmen, um sie dann in der Detailansicht für bestimmte Fader zu präzisieren. Hierfür bitte auch mal das Kapitel Schnell Funktionen / Tastaturbefehle zu Rate ziehen. <- Inhalt

Fader und Modul Kennungen, die "Sets"

Nehmen wir mal an, diese Show besteht (u.a) aus einem grossen Chor. Dieser unterteilt sich grundsätzlich evtl. in Männer- und Frauenstimmen; Die Männer z.B. auf VCA Master 1, die Frauen auf VCA Master 2. Weiterhin können sie mit Hilfe dieser "Sets" in z.B. in Bass-, Bariton-, Tenor-, Sopranlagen (sorry vergass Mezzosopran) unterteilt werden.

Diesen Sets wird einfach eine farbliche Kennung als Zuordnung gegeben. Zunächst wird über Menu->Modul Text->die Modulnamensliste aufgerufen. Möchte man diese Funktion benutzen kann man ganz unten ein Häkchen setzen (check box Channel Kennung aktivieren) und die farblichen Klötzchen erscheinen unter jedem Fadermodul zum anklicken. In der der Modulnamensliste werden Namen für die Kanäle vergeben und die Module können diesen Sets per Kennung zugeordnet werden. Neben jeder Kennung ist widerum eine checkbox, die man anklicken kann. So kann man also auch weniger Sets anzeigen lassen, falls man nicht alle braucht; in diesem Falle ja nur 5 inkl. Mezzo Sopran. Eine weitere check box verhindert das zufällige Ändern der Zusammenstellung und Namensvergebung.
Die Nutzung der Zugehörigkeit zu einem Set per Kennung ist in einem weiteren Kapitel beschrieben. <- Inhalt

Mehr über Fader und Modul Kennungen, die "Sets"

Die ausgewählten, zugeordneten (und namentlich gekennzeichneten) Sets aus dem Fenster der Modul Namensliste werden unterhalb der Faderansichten als farblich unterschiedene Klötzchen angezeigt. So ist auf einen Blick klar, das ein Fader z.B. zu drei verschiedenen Sets gehören kann. Andere teilen dieselbe Zugehörigkeit und gehören z.b. noch weiteren Sets an. Mit der Maus kann man nun in der globalen Fader oder Modulansicht auf diese Klötzchen klicken um einen Fader mit dieser Kennung zu versehen oder die Kennung zu löschen. Dies natürlich nur, wenn die check box "Channel Kennung deaktivieren" in der Modul Namensliste nicht angewählt ist (ohne Häkchen).
Sind erstmal verschiedene Kennungen also Set-Zugehörigkeiten vergeben, können die Mitglieder dieser Sets sehr schnell zum bearbeiten als Gruppe markiert werden. Ein Rechtsklick über den farbigen Klötzchen bietet entweder an, eines der Sets auszuwählen (zu welchem der Fader zugeordnet ist), eines aufzulösen, oder man kann sich zur Erinnerung ein kleines Fenster anzeigen lassen, in welchem die Klartextbezeichnungen zu den Farbkennungen stehen. Ein Rechtsklick über den Fadern bietet u.a. an, alle Sets zur Auswahl aufzuzählen.
Diese Beschreibung der Kennugs- bzw. Set-Funktion zielt sehr auf die Fader ab, ist aber global auch für die Modulansichten gültig.
<- Inhalt

Globales Bearbeiten

Bitte beachten: mit der Funktion Globales Bearbeiten können fundamentale Änderungen an der gesamten Showdatei vorgenommen werden. Ein Rechtsklick über der globalen Fader Ansicht bietet u.a. diese Funktion Globales Bearbeiten an. Ein Fenster öffnet sich in dem z.B. ein Fadermodul und seine Bedieneinheiten zu sehen sind und weiter in drei Bereichen die Funktionen in der Szenenliste und in den Mischpultrahmen angezeigt werden. Wählt man Globales Bearbeiten über einem VCA-Masterfader oder einem Modul, wird das entsprechende Modul angezeigt. Globales Bearbeiten funktioniert also für alle Mischpult Funktionen.

Das Globale Bearbeiten ist in drei Schritten durchzuführen:
1) Parameter auf der Fader- oder Modulansicht in diesem Fenster einstellen
2) Auswahl der Fader oder Module die bearbeitet werden
3) Auswählen der betreffenden Szenen

1) Parameter einstellen: Die grafisch abgebildeten Bedienelemente werden einzeln betätigt, oder es können vorher mit der Maus per Klick-Ziehen einige Bedienelemente zu einer Gruppe zusammengefast werden. Im Dialogfenster werden auch die ausgewählten Elemente der Sektionen gezählt: ausgewählte Szenen, ausgewählte Module, ausgewählte Schalter, ausgewählte Potis .
2) Sind nun die zu ändernden Elemente ausgewählt und eingestellt, können in der globalen Faderansicht alle Fader ausgewählt werden, auf die diese Änderungen angewandt werden sollen. Die Fader können schon vorher ausgewählt werden und es können auch einzelne wieder aus der Auswahl herausgenommen werden.
3) Zum Schluss (oder anfangs) kann man die Szenen auswählen, die von diesen Änderungen betroffen sind. SAM schlägt (aus Sicherheitsgründen) immer nur die Szene unter Bearbeitung vor, allerdings kann dies geändert werden, indem in der Szenenliste verschiedene Szenen markiert werden, oder eine Gruppe von Szenen markiert wird, oder die Änderungen auf die gesamte Szenenliste angewandt werden. Wird hier Szenenbereich aktiviert, wird das Drop Down Menu aktiv und man kann den Szenenbereich von...bis auswählen.
Jetzt können wir den Knopf "übernehmen" drücken, hierdurch werden die Änderungen realisiert und das Fenster geschlossen. Der Knopf "Update" bewirkt dasselbe, schliesst jedoch nicht das Fenster mit den Dialogen für Globales Bearbeiten. <- Inhalt

Dynamics Einführung: Was sind Mixes?

Der Mix ist ein Ausdruck den wir dafür benutzen um die Aktionen von Motorfadern über eine Zeitperiode auszudrücken. In diesem Zusammenhang haben wir schon die Ausdrücke "Dynamik Dateien", "Dynmische Mix Dateien", oder "Dynamik Mixes" benutzt. Technisch gesehen handelt es sich hierbei um eine oder mehrere Dateien, die im Show Ordner zusammen mit der Show Datei liegen. Diese Datei enthält Informationen wie ein- oder meherere Motorfader sich zeitlich verhalten. SAM kann z. Zt. pro Szene zwei mixes aufnehmen, speichern und abfahren: Mix A und Mix B. Technisch gesehen legt SAM hierfür "einfach" zwei Time Codes an, gegen die die mixes A+B  laufen, jedoch manuell oder automatisch abgerufen werden können. (Dies ist also grunsätzlich anders als bei Studio Automationen.)
Wir sprechen über die Widergabe von Mixes und meinen damit, daß diese Informationen von der Festplatte zu den Motorfadern zurückgeschickt werden und diese sich daraufhin korrekt, im Sinne der Aufzeichnung vom Benutzer als Mix Daten, bewegen.
Mixes für Live Sound Vorstellungen unterscheiden sich von denen die mit Recording Mischpulten erzeugt werden. Sie sind nicht an einen externen, übergeordneten Time Code (z.B. SMPTE oder MIDI) gebunden.  Live Vorstellungen sind jedesmal unterschiedlich und deswegen ist der Mensch am Mischpult die Verbindung zwischen Bühnengeschehen und Computer Automation. <- Inhalt

Show Datei laden

SAM arbeitet mit einer Showdatei zur Zeit. Diese müssen wir zunächst von der Festplatte in das RAM laden. Wir benutzen dafür das Symbol für "öffnen" oder das Menu->Datei->Show öffnen.

SAM greift nun auf den Ordner "My Shows" zurück (Falls dies nicht vom Benutzer unter Menu->Optionen->Verzeichnisse geändert wurde) und öffnet diesen, wobei der gesamte Inhalt als Windows Dialog erscheint. Hier kann man dann auch an anderen Plätzen des eigenen Systems oder Netzwerks suchen. Wird nun auf eine Showdatei geklickt zeigen sich im Fensterteil rechts grundsätzliche Informationen des mitgespeicherten Mischpult Layouts und evtl. auch Anwenderkommentare. <- Inhalt

VCA Mastertitel Datenbankansicht

VCA-Masterfader (oder kurz auch DC-Master genannt) sind seit langer Zeit mit einem alpha-numerischen Display bestückt, welches einem mitteilt, was der oder die Fader gerade kontrollerien. Es ist sinnvoll, irgendwo in SAM einen Platz zu haben wo alle (bis zu 16) Masterfader und ihr Displayinhalt in der Szenenliste aufgelistet sind. Die Mastertitel Ansicht ist dieser Ort, dargestellt als Szenentabelle sind alle eingetragenen Namen, die in den Displays erscheinen, angezeigt. Szenen- und Bearbeitungscursor stehen zur Verfügung.

Die Masterfader Datenbank bietet ausserdem folgende Erleichterung: "ripple through", bzw. automatisch fortschreiben. Dies kann hier anhand des Screenshots nachvollzogen werden. Alle roten Eingaben, die manuellen Daten, sind eingetippt, wärend die grünen danach von SAM automatisch ergänzt wurden. Die grünen nennt man den "ripple Daten". Diese automatisch ergänzten Eingaben ersparen viel Arbeit, denn SAM nutzt sie genauso wie die manuell eingegebenen um sie im Faderdisplay darzustellen, wenn eine Szene augerufen wird. Im Prinzip erlaubt dies, daß Szenen welche den "echten" Daten  für die Displays tragen .... 
Und es gibt noch eine weitere Art von Textfarbe die den sog. echten Text kennzeichnet -blau-. Diesen blau markierten Text nennen wir realen Text. Dieser verhält sich wie der manuell eingegebene Test, jedoch wird er aus unserer "Cast List", also der Modul Text Ansicht  generiert, siehe Menu->Ansicht->Modul Text. Bei Einsatz dieser Textfunktion werden bestimmte Funktionen automatisiert.
Nun kann die Funktion "automatisch fortschreiben" ein- und ausgeschaltet werden, und zwar immer in jeder Tabellenzelle. Ein Rechtsklick über der relevanten Zelle bietet für realen Text die Auswahl ein- oder ausschalten.

Um hier Daten einzugeben genügt ein Doppelklick über einer Zelle. Ist man im Bearbeiten Modus, kann die Bearbeiten Markierung mit den Umschalt+Pfeiltasten über die Tabellenansicht navigiert werden. Befindet man sich im Direkt bearbeiten Modus können hier in jeder Zelle Daten bearbeitet werden. ist man im Buffer bearbeiten Modus kann nur die gerade bearbeitete Szene bearbeitet werden.
<- Inhalt

Direkt Bearbeiten Modus

Dieser Modus erlaubt es Daten direkt in den Szenenspeicher zu schreiben. Dieser Modus ist schneller, da nicht erst eine Szene ausgewählt werden muß, allerdings ist dies nicht so sicher wie der Buffer bearbeiten Modus, da das speichern am Mischpult Vorrang hat und evtl. Daten überschrieben werden. Ausserdem stehen nicht viele Undo (Strg+Z) Schritte zur Verfügung. <- Inhalt

Buffer bearbeiten Modus

Dieser Modus ist langsamer, weil die Daten in einen Zwischenspeicher geschrieben werden. Es muß dann gespeichert werden, damit die Änderungen in die Show aufgenommen werden. Dies ist der sichere Modus indem mehrere Undo Schritte möglich sind. <- Inhalt

Menüs und Mausklicks

Die meisten Programme die unter dem MS Windows Betriebsystem arbeiten sind über eine sog. Menüleiste bedienbar. Die Menüleiste gliedert die Funktionen des Programms in Gruppen. So sind diese durch Menüüberschriften in der Leiste angezeigt. Klickt man nun auf so eine Überschrift, kann man mit der Maus durch die verschiedenen Optionen rollen. Die jeweilig mit der Maus erreichte wird durch einen farbigen Balken hervorgehoben. Wird so ein hervorgehobener angeklickt, aktiviert sich die entsprechende Funktion. Will man das Menu wieder schliessen ohne etwas auszuwählen, kann man es wieder schliessen, wobei man mit der Maus irgendwo ausserhalb hinklickt, oder die ESC Taste drückt. Einmal in die Menüleiste geklickt kann man auch mit rechts/links Pfeiltasten durch die Leiste steppen, hierbei klappen dann die jeweiligen nachunten auf (und schliessen sich mit ESC).
Eine Tastaturkürzel Tabelle für einen geübten Bediener findet sich an anderer Stelle. Verschiedene Funktionen sind über Tastaturzugriff scheller zugänglich als mit der Maus. <- Inhalt

MIDI, Statische Daten

MIDI Daten können an jede Szene angehängt werden. Deren einfachste Form sind sog. statische MIDI Daten (im Unterschied zu den dynamischen MIDI Daten). Um das Menu zu öffnen, kann der Knopf in der Werkzeugleiste gedrückt werden, alternativ ruft man das Fenster über Menü->Ansicht->MIDI->statische MIDIdaten auf. In dem tabellenartigen Fenster wird zunächst MIDI Schnittstelle und Kanal festgelegt (Schniitstelle A/B Befinden sich am CCM, C bis K können ein externes MIDI Interface am Automationscomputer sein). In dieser Zeile können dann weiterhin Note-on/off und Continous Controler Messages definiert werden.

Es können pro Szene neue Zeilen eingefügt werden. Dies geschieht per rechtem Mausklick über der Zeile und ->neuen hinzufügen. MIDI Schniitstelle und MIDI Kanal der vorherigen Zeile werden automatisch übernommen. Sollten sehr viele Zeilen pro Szene notwendig sein, können diese auf eine zusammengeschrumpft werden, indem per Rechtsklick über der Szenennummer "minimieren" ausgewählt wird. Dieses wiederrum kann rückgängig gemacht werden, indem per rechtem Mausklick "erweitern" ausgewählt wird. Minimierte Zeilen werden in der Tabelle durch umgeknickte Ecken der Szenen Nummer Zelle dargestellt.
MIDI Program Change Messages benötigen eine andere Struktur und werden über die MIDI PC Datenbank programmiert. Hier noch ein Hinweis auf die Kanal Namen die für MIDI Geräte vergeben werden können: Ein Rechtsklick über Kanal Namen gibt die Auswahl: Namen und Formate. <- Inhalt

MIDI Program Change, (PC) Datenbank Ansicht

Weiter oben wurde das Programmierfenster für die statischen MIDI Daten beschrieben, dort können einfache Befehle zu z.B. Samplern geschickt werden. (Diese Können natürlich eleganter auch aufgenommen werden: indem SAM und das CCM als Sequenzer benutzt werden.)

Nun benötigen MIDI Programm Changes eine andere Behandlung und deswegen gibt es die Ansicht MIDI Program Change Datenbank. Auch kann unterstützend mit "automatisch fortschreiben" gearbeitet werden, wie in der VCA Master Titel Datenbank Ansicht. Echte Daten (vom Benutzer eingetrage) werden in grün angezeigt, automatisch fortgeschriebene erscheinen in rot. Bitte beachten: Die benötigten Einträge werden nach einer Zellmarkierung durch die Maus per Tastatur eingegeben, im Buffer Bearbeiten Modus kann so nur die bearbeitete Szene behandelt werden. Per Eingabetaste wird bestätigt, Umschalttast und Pfeiltasten bestätigen die Eingabe und lassen den Cursor eine Zelle weiterwandern. Hierbei wird dann auch die atomatische Fortschreibung wirksam, die alle folgenden Zellen betrifft, in die automatisch Daten eingegeben wurden. <- Inhalt

MIDI Namen

Die Ansicht zeigt MIDI Kanal 1-16 einer ausgewählten MIDI Schnitstelle (A-K), wenn nicht alle zusehen sind muss mit der Maus gescrollt werden. Oberhalb der Tabellenansicht wird zunächst eine MIDI Schnittstelle ausgewählt (Diese ist ein Drop Down Menu).
Der Zugriff auf die MIDI Schnittstelle ist über das Menu->Optionen->MIDI Konfig festgelegt. Die Überschrift jeder Spalte zeigt den Namen des eingesetzten Gerätes. Schwebt die Maus irgendwo über der Spalte wird dieser auch angezeigt. Diese Gerätenamen gelten global in der  gesamten Show Datei und werden in einer weiteren Tabelle festgelegt, die man per Rechtsklick über der Namenspalte erreicht (Namen und Formate). Dort kann auch das Zählformat (USA oder Japan) in einer Check Box festgelegt werden. <- Inhalt

MIDI Schnittstellen Konfiguration

SAM kann 10 MIDI Schnittstellen verwalten die intern als A-K verwaltet werden (Menü->Optionen->Midi Konfig....) "I" wurde ausgelassen, damit das Zeichen I nicht mit dem Cursor verwechselt wird. Wir nennen diese virtuelle Schnittstellen, da sie nicht zwangsläufig als CADAC Hardware (am CCM) vorhanden sein müssen. Wenn SAM erstmals gestartet wird, durchsucht es den Computer nach verfügbaren MIDI Schnittstellen (z.B. Soundblaster Karten oder exerne über USB Treiber eingebundene Hardware). Diese verfügbaren Schnittstellen listet SAM zusammen mit den CADAC CCM Schnittstellen, welche er aus der SAM Konfig kennt,  in der MIDI Konfig auf. In der MIDI Konfig können die MIDI Schnittstellen mit den physikalischen Geräten verlinkt werden.
Anhand des Sreenshots sehen wir, daß SAM eine grundsätzliche Konfiguration einstellt, hier werden die Schnittstellen A und B dem CADAC CCM zugeordnet, die entsprechenden MIDI Messages erreichen die hier konfigurierte Schnittstelle, wärend D einem (zufällig vorhandenen MPU-401 (ein PC Joystick Controler Port) zugeordnet wurde. <- Inhalt

MIDI Sequence Dateien (MSF) generieren

Eine MIDI Sequence für SAM kann generiert werden, indem sie über eine ausgewählte MIDI Schnittstelle des Systems aufgenommen wird oder indem eine Standard MIDI Datei konvertiert wird. Dieses passiert über die  MIDI Sequence Control. Über das Menü->Ansicht->MIDI->Sequence Control erreicht man diese Funktion. Alternativ kann das Symbol in der MIDI Werkzeugleiste geklickt werden.

Um eine neue Sequence aufzunehmen (oder eine existierende zu überschreiben) wird 'durchsuchen' in der Record Sektion benutzt und eine passender Name und Speicherort eingegeben und ausgesucht. Es muß die zu benutzende MIDI Schnittstelle zur Aufnahme der Sequenz über das Drop Down Menu angewählt werden, und wenn alles richtig eingerichtet ist wird der Rec. Knopf gedrückt. Wenn alles o.k. ist bestätigt SAM dies dadurch, daß der Rec. Knopf deaktiviert erscheint und der Stop Knopf aktiviert erscheint. Nun spielt man einfach die MIDI Sequenz ein (z.B. über eine entsprechenden Keyboard oder einen Sampler) und drückt Stop wenn man fertig ist. Die fertige MIDI Sequence wird nun auf die Festplatte geschrieben. Bitte beachten: es entsteht vor der ersten gespielten Note und nach der letzten keine Pause.
Dieses Menu bietet auch die Möglichkeit eine vorhandene MIDI Datei über die obere Sektion des Fensters auszuspielen. Widerum wird 'durchsuchen' benutzt um die Datei auszusuchen, das Drop Down Menu bietet eine Schnittstellenauswahl und Play spielt die Datei aus, stop beendet dies. Vorsicht ist immer geboten wenn die Sequence vor dem Schluß gestoppt wird. Manches externe Equipment neigt dazu den letzten Ton dauerhaft widerzugeben und braucht dann einen Reset.
Bitte beachten: Prinzipiell können heute über jedes CCM MIDI Daten In eine Sequence aufgenommen werden. Dies ist nicht der Fall wenn die Firmware des CCM zu alt ist. Ein Update schafft Abhilfe. <- Inhalt

MIDI Sequences in Szenen

Dynamische MIDI Daten können sozusagen als Anhang einer Szene beim Aufruf dieser automatisch ausgespielt werden. Diese Sequence wird an eine ausgewählte Szene mit Hilfe der MIDI Sequence Listen Ansicht an eine Szene angehängt. Diese Ansicht sieht ähnlich aus wie die Szenen Liste, enthält aber nur Informationen welche die Sequence betreffen und es können hier keine weiteren Szenendaten bearbeitet werden (ausser der Szenenname per Doppelklick). Eine Doppelklick irgendwo anders, z.B. unter Anhang öffent den MIDI Sequence Anhang Dialog. Hier kann zunächst über ein Drop Down Menü die MIDI Schnittstelle ausgewählt werden. In auklappenden Liste des Dialogs sieht man die verfügbaren MIDI Sequences innerhalb des Show Ordners aufgelistet. Will man nun auf eine Sequence von woanders her benutzen steht 'durchsuchen' zur Verfügung, was den Standard Windows Dialog zur Verfügung stellt.















Vorsicht ist geboten, wenn die gesuchten Daten sich (zeitweise) auf Wechselmedien befinden. SAM merkt sich nämlich die Pfade der  Dateien im Showordner. SAM kann natürlich keine Sequenz ausspielen, wenn die Pfadangabe auf ein Medium verweist, welches gerade nicht am Computer angeschlossen ist. Besser ist es also zunächst alle Sequences in ein lokales Verzeichnis zu kopieren, danach mit SAM auszuwählen.
Wird eine Sequence an eine Szene angehängt, kann sie zum Ausspielen bei Szenenaufruf markiert werden (Häkchen in der Checkbox setzen), und SAM kann erlaubt werden die Ausspielung zu stoppen (Häkchen in der Checkbox setzen). Da meherer Sequences gleichzeitg ausgespielt werden können ist es wichtig für SAM zu wissen für welche die Stopfunktion erlaubt wird. Man mache sich klar, daß der Stopbefehl über die gleiche MIDI Schnittstelle erfolgen muß.
Es ist zu beachten, daß SAM mit einem Stop keine weiteren MIDI Befehle (wie MIDI ALL Notes Off) sendet. Jedoch erlaubt sich Windows hier diverse Eigenmächtikeiten. Leider werden die MIDI Schnitstellen nicht direkt von SAM angesprochen, weil Windows dies nicht zulässt. Wir sind auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem mit Windows. Betroffen ist hiervon externes Equipment welches sich dann manchmal aufhängt. <- Inhalt

Mix Baum (Mix Historie)

Werden dynamische Motorfaderdaten in einer Szene aufgezeichnet verwaltet SAM diese in einem Mix Tree. (Es gibt eine Separate Liste der Mix Files auf Szenenbasis, erreichbar über Menü->Bearbeiten->Liste der Dyn. Bearb.)
Sollten verschiedene Mixes für eine Szene aufgenommen worden sein stehen die verschiedenen alle zur Verfügung. Es wird also pro Szene eine gewisse Historie von Mixes aufgezeichnet. Der Zugrif auf diese Daten erfolgt über die Szenenliste. Ein Doppelklick im Bereich über den Zellen 'Time / Info' öffnet einen Dialog, indem alle dynamischen Daten verwaltet werden können. In der mittleren Sektion des Fensters ist der Bereich 'Dynamic Mix File'.

Der Dateiname des gerade aktiven Mixes ist in einem Drop Down Menü zu sehen. Drückt man auf den Pfeil des Drop Down Menüs sieht man alle weiteren in dieser Szene aufgezeichneten Mixes. Es kann hier mit der Maus ein anderer Mix ausgewählt werden. Auf diese Weise kann kein vorheriger bzw. ein älterer Mix aktiviert werden.
Über den Knopf Mix File bearb. können beschreibende Stichworte eingegeben werden. <- Inhalt

Modul Detail Ansicht

Die Modul Detailansicht bietet verschiedene Funktionen um die diversen Parameter der programmierbaren Eingangsmodule, Subgruppen, Auxgruppen zu bearbeiten. Es gibt Schalter, die per LED Rückmeldung geschaltet werden können und Potis die eingestellt werden können. Nachdem hier gedreht oder gedrückt wurde, können die Daten als Teil der Szene abgespeichert werden (F2, oder taste F2 drücken). SAM fragt vor dem speichern mit einen Ja/Nein Dialog auch brav nach. Und hier könnte bei Verneinung eine andere Szene ausgewählt werden. Diese Szene muß jedoch eine bestehende sein, da SAM hiermit auch eine neue Szene anlegen kann.
Sollten die Änderungen hinterher doch nicht benötigt werden, klärt ein Druck auf [Clear] die letzten Eingaben.

Verfügbare Tastaturkürzel: Folgende Tastaturkürzel können benutzt werden um Daten im mittleren hervorgehobenen Module zu ändern:
Pfeil links: bringt das nächste linke Modul in die Mitte des Fensters
Pfeil rechts: bringt das nächste rechte Modul in die Mitte des Fensters
0-9, a-F: verändert den Inhalt des 7-Segment Dispalys (VCA Zuordnung auf der Subgruppenfader) <- Inhalt

Mischpultansichten

Die Mischpultansichten sollen eine globale Übersicht über die gesamte Hardware ermöglichen und können über Menü->Ansicht->Mischpulte erreicht erden. Hier können für die Analogen (J-,F-,M-,B-, Concert Board) bis zu vier Frames zur Ansicht aufgerufen werden; (R-Type bis zu 8 Frames); für die D16 ist zur Zeit eine multiple Konfig bis zu 8 Einheiten möglich. Der mit T benannte Knopf schaltet die Ansicht der VCA Master Titel ein. Es wren ja bei kombiniertem Betrieb von J-Type / R-Type zwei Master Titel Listen. Vorsicht hier: Werden D16 Mischer als Mischpult 1 konfiguriert, (die haben keine VCA Master) und drückt man hier in den Ansichten den Knopf T bei Mischpult 2 (z.B. J-Type) nicht, bleibt die Ansicht der VCA Master Titel Liste leer.

Im Dialog Mischpultansichten können jeweils die Modulframes und die Faderframes getrennt ein- und ausgeschaltet werden. Dies kann auch über die Werkzeugleiste Control erreicht werden. Um eine vergrösserte Detailansicht eines Moduls zu erhalten kann z.B. per rechtem Mausklick oder per Doppelklick über einem bestimmten Modul die Option Detailansicht aufgerufen weden, in der auch mit den Pfeiltasten durch das Mischpult gerollt werden kann. <- Inhalt

Faderansichten

Diese geben einen globalen Überblick über alle Fader des Mischpults. Sie werden über die Werkzeugleiste mit dem Knopf für Fader oder über das Menü->Ansicht->Mischpultansichten aufgerufen.
Lässt man die Maus über dem Faderframe schweben zeigt der Windows Tool Tip ein Modul namentlich an. Ist noch nichts bearbeitet worden, erscheint der Fadertyp und seine Position, jedoch können für die Fader natürlich Namen vergeben werden. Siehe hierzu  Fader Detailansichten.
Um bestimmte Parameter eine Faders zu bearbeiten kann man per Doppelklick über einem Modul oder per rechtem Mausklick->Detailansicht eine vergrösserte Ansicht aufrufen. Dies nennt man Fader Detail Ansicht. Hier können gezielt Parameter verändert werden, wobei zunächst in der globalen Ansicht bestimmte Bearbeitungsschritte schneller sind. Siehe auch Fader Daten bearbeiten. <- Inhalt

Umgang mit Werkzeugleisten

Die Werkzeugleisten bieten Zugriff auf generelle Funktionen, wie laden und speichern, öffnen und schliessen per Mausklick. Die meisten erreicht man alternativ auch über die Pull down Menüs, leider noch nicht viele über Tastaturkürzel. Wie bei den anderen Programmen können diese Werkzeugleisten aus ihrer ursprünglichen Position mit der Maus verschoben und an anderer Stelle im Programmfenster angedockt werden.
Lässt man die Maus über einem der Werkzeuge schweben hilft der dann erscheinende "Windows Tooltip" mit einer Kurzbeschreibung der Funktion dieses Knopfes.
Den Werkzeugleisten kann man sich am einfachsten nähern, wenn man diese über Menu->Ansicht->Werkzeugleisten nacheinander ein- oder ausschaltet, dann mal mit der Maus versucht sie irgendwo anders zu verschieben, nach oben, lins oder rechts am Bildschirmrand. So schafft man sich eine Ordnung die SAM auch beibehält wenn man das Programm verlässt.
Eine wichtige Werkzeugleiste ist die Vogelperspektivansicht (übrigens die Einzige ohne Windows Tooltip). Anhand dieser will ich mal näher erklären, wie man mit SAM eine bestimmte Ordung für diverse Programmfenster auf der Programmoberfläche schaffen kann.
Die Vogelperspektive bietet sozusagen die Arbeit auf vier Bildschirmansichten an, die alle verschiedene Programmfenster azeigen können. Und dies ohne vier Bildschirme zu haben. Auf den Bildschirmansichten kann man sich die Programfenster so anordnen, wie es einem am übersichtlichsten erscheint. Z.B. Bildschirm 1 nur Szenenliste und Szenennotizen, Bildschirm 2 nur MIDI MMC, PC und Relais Events, Bildschirm 3 J-Type Modulframe und Faderframe, Bildschirm 4 nur D16 Modulframe und Faderframe. Um diese Übersicht zu erreichen kann man wie folgt vorgehen:
1. Menü->Ansicht->Szenen; Menü->Ansicht->Szenennotizen
2. Die beiden Programmfenster können jetzt auf einem der vier Bildschirme lokalisiert werden.
3. Mit dem Rollbalken unter dem kleinen Vogelperspektiv Werkzeug rollt man sich die Bildschirmansicht, auf dem die beiden Programmfenster gelandet sind, auf den Bildschirm.

Alternativ wechselt man zwischen den 4 Ansichten mit Alt+1,Alt+2,Alt+3 und Alt+4.
(Vorraussetzung für die Benutzung dieser 4 Tastaturkürzel ist, daß im Menü->Optionen->Benutzer Einstellungen->Reiter Autofunktinen für neue Szenen->die Checkbox Alt1-4 wechselt Bildschirmzone markiert ist.)
4. Jetzt kann man die Programfenster mit der Maus auf seinem Bildschirm dorthin ziehen wohin man sie haben möchte, oder in der Mini Vogelperspektivansicht mit der Maus über die 4 Bildschirmansichten ziehen, bis sie ca. dort sind wo sie hin sollen.
1a. Nun öffnet man die nächsten Programmfenster die man benötigt. Z.B. Menu->Ansichte->MIDI->MIDI Machine Control und ->Programm Change.
2a. Nun die Fenster wieder dahin ziehen wohin sie sollen.
Wenn man alle benötigten Fenster geöffnet und plaziert hat, ist es möglich die entstandenen Struktur per Befehl im Menu->Modus->Ansichten zu fixieren. Danach können die Fenster nicht mehr (versehentlich) verschoben werden. <- Inhalt

Modulnamen; Mischpultmodule mit Klartext beschriften

Diese Liste erreicht man über das Menü->Ansicht->Modul Text. Ordentlich sortiert können hierfür, nach Mischpultrahmen, Einschub, Kennung, Klartextbeschriftungen für jedes Modul angelegt werden. Diese sind später oberhalb der einzelnen Module zu sehen. Es werden bis zu 9 Zeichen abgebildet.
Es können pro Mischpultrahmen so wenige oder viele Beschriftungszeilen angelegt werden wie gewollt. Wichtig ist nur zu wissen, daß die erste Zeile tatsächlich den ersten Moduleinschub des ersten Rahmens bezeichnet. Pro Rahmen sind 63 Einbauplätze verfügbar, wie wir aus der SAM Konfig wissen.

Pro Zeile können bis zu 8 Namen für Characktere vergeben werden, so daß ein Modul z.B. unter verschiedenen Alias Namen erscheinen kann, wenn z.B. ein Darsteller verschieden Rollen oder im gleichen Stück spielt. Hierfür können die Modulkennungen zusätzlich zur Markierung verwendet werden.
Hmmmh, scheint reichlich viel Arbeit zu sein, nur dafür, daß alle Module richtig beschriftet sind. Aber die eigentliche Belohnung für die Mühe ist die, daß nun die Modulnamen über das Menüsystem der VCA Master Titel Datenbank benutzt und automatisch zugeordnet werden können. <- Inhalt

Szenen verschieben


Per Ausschneiden und einfügen (Strg+x / Strg+v) können in der Szenennummernspalte markierte Szenen in der Szenliste verschoben werden. Diese Funtion ist jedoch auch mit der Maus zugänglich. Ein Rechtsklick über der markierten Szenen bietet die Funktion Szenen verschieben an. Es öffnet sich ein Dialog, indem die Zielnummer eingegeben werden kann.

Ein Klick auf Ok verschiebt die Szenen an die eingegebene Position, und nummeriert die Szenenliste ab der markeirten Szenen neu durch. <- Inhalt

Modulnamensliste effektiv einsetzen

Die Belohnung für eine gut angelegte Modulnamensliste bekommt man wenn die VCA Master Titel Datenbank eingesetzt wird. Also..., wir haben also Kanal (Modul) Nr 1 mit Bass 1 benannt und wir geben diesen Namen gerade zur Display Anzeige für VCA Master 3 ein.
Zunächst erhalten wir einen 'Tool Tip' der uns in Erinnerung ruft, daß Kanal 1 der Sänger Paul ist, der Bass 1 singt.

Wir können hier diesen Namen als VCA Master Titel (in dieser Szene) mit Hilfe eines Menüsystems benutzen. Wenn wir das tun ist Kanal 1 automatisch auf VCA Master 3 gelegt. Der automatisch fortschreiben Effekt, der auf die VCA Master angewendet wird, bedingt das dieser Titel automatisch auf alle folgenden übertragen wird. Offensichtliches löschen des VCA Master Titels (unter Benutzung der Menü löschen Funktion) bedingt die Rücksetzung des Kanals auf VCA Gruppe 0. Im Zusammenhang mit der Benutzereinstellung, die es erlaubt einen Kanal beim setzen auf eine VCA Gruppe >0 automatisch aus dem Mute zu nehmen oder =0 in Mute zu setzen sollte nun klar sein, warum dies in vielen Fällen eine enorme Zeitersparnis bedeutet, wenn man die Grundstruktur einer Show aufbaut. Wenn erst einmal einen Modulenamensliste aufgebaut wurde ist die VCA MAsterzuordnung nur noch eine Sache der Auswahl aus dem Menü.
Leider ist diese Eigenschaft nur über die Menüstruktur nutzbar, also wenn Namen über die Menüstruktur eingegeben oder entfernt werden. Wenn Namen manuell eingegeben werden, oder manuell z.B. mit 'Backspace' gelöscht werden kann SAM z.Zt. leider keine Verbindung zu der internen Modulnamenliste (Datenbank) herstellen. Auch jede manulle Änderung des Realen Texte bewirkt eine Umwnadlung in manuellen Text. Sollte dies passieren, kann man nur wieder Text aus dem Menü einfügen. <- Inhalt

Szene benennen

Die Szenennummerierungen unterstützen die Listenform was Sortierung und ORdnung angeht, aber die Nummerierung kann keine transparente Informatione liefern, wenn es darum geht zu wissen was dort eigentlich passiert. Die Szenennamen tun dies und das schon vorrausschauend. Der Szenenname ist nur eine Textinformation, die dem Anwender aber klar sagt was los ist und was kommt.
Um einer Szenen einen Namen zu geben muss über einer Szene in der Liste nur per Doppelklick eine kleines Dialogfenster aufgerufen werden.

Ein Tastaturkürzel Alt+T ruft für die Senenliste (aus der dann eine ausgewählt wird) die gleiche Funktion auf. <- Inhalt

Show neu beginnen

Hierfür kann der Knopf 'Neue Show' alternativ das Menu->Datei->Neue Show benutzt werden. Ein Dialogfenster ähnlich dem für speichern unter... öffnet sich. Die z.zt. geladene Show wird beendet, jedoch stellt SAM vor dem schliessen den speichern Dialog zur Verfügung. Danach ist die neue Show fertig zur bearbeitung.
Wenn dasselbe Mischpult in gleicher Konfiguration benutzt wird kann man nun einfach loslegen und als erstes eine neue Szene anlegen. Wenn das Showfile auf einem anderen Mischpult benutzt wird muss man die SAM Konfig ändern, die alte Konfig kann als .scp Datei z.B. mit dem vorherigen Namen als .scp Datei exportiert werden. <- Inhalt

Szene: Nächste und Vorherige

Meistens wird die Szenenliste für den Szenenaufruf während eine Vorstellung oder längeren Probe durchlaufen. Dies geschieht einfach mit der Bildlauf abwärts Taste (PageDown) der Computer Tastatur. Die Bildlauf aufwärts Taste (PageDown) ruft die vorherige Szene auf. DIese beiden Tasten sind sozusagen das Duplikat der 'Previous/Next' Tasteb auf dem CADAC CCM im Mischpult. Falls in einer Show noch keine Szene aufgerufen ist (laufende Szene) ruft 'PageDown' die erste Szene der Showdatei auf, 'PageUp' tut nichts. Diese beiden Funktionen liegen ausserdem als Knöpfe in der Szenen Werkzeugleiste vor. <- Inhalt

Szene, laufende

Die laufende Szene ist diejenige, welche leuchtend hervorgehoben ist (die Farbe kann vom Anwender geändert werden Menu->Optionen->Ansicht Eigenschaften->Reiter alle Ansichten). Die laufende Szene ist die die auch auf dem Mischpult präsent ist. Mit dieser Szene und dem Mischpult wurden Daten ausgetauscht. Diese ist auch während des Bearbeitens mit Szene Speichern (F2) oder Szene aufrufen (F3) meistens die laufende Szene. <- Inhalt

USB Kommunikation

Einige der neuen CADAC Pródukte sind mit einer USB Schnittstellen ausgestattet und können ohne das CADAC Seance Interface am Computer angeschlossen werden. Eine einfache Konfiguration im SAM Menu->Kommunikation->Kommports aktivieren/Deaktivieren, erlaubt dies. Der erscheinende Dialog  zeigt zunächst die konfigurierten Geräte (z.B. Mischpult 1 und Mischpult 2) bietet hier über zwei Checkboxen an die Kommunikation aufzubauen oder zu unterbrechen (online/offline). Über den Knopf einstellen gelangt man dann in den Dialog der CADAC Netzwerkeinstellungen. Unten im Netzwerkdialog ist die Checkbox 'USB Schnittstelle" benutzen.

Diese wird mit einem Häkchen versehen und es wird im Eingabefeld oberhalb der Checkbox noch die 'Unit ID' eingetragen, welche auch an dem CADAC USB Geräte eingestellt werden muß (Bei Mehreren D16 wird hier nur die Unit ID 1 eingegeben, die verschiedenen D16 erhalten aber individuelle IDs). Dies sollte alles sein um SAM und das CADAC USB Gerät miteinander komunizieren zu lassen. Der CADAC USB Treiber ist für alle CADAC USB Geräte (also auch M16) gemacht. Ist er einmal installiert können alle CADAC USB Geräte an USB Schnittstellen benutzt werden. (Man beachte aber die Eigenheiten von USB Kommunikation unter Windows 98/NT/2000/XP.
Wenn SAM nun die USB Kommunikation benutzt läuft ein kleines USB Programm (SAMUSB). Dieses erscheint in der Taskleiste von Windows. Ein grüner Haken (ähnlich wie in der SAM Menuleiste am icon für Sam) zeigt die funktionierende Komunikation an. Ein Doppelklick (oder Rechtsklick mit der Auswahl Status) darauf öffnet ein Fenster. Wenn alles korrekt läuft erscheinen in diesem Fenster die Details der angeschlossenen CADAC USB Geräte.
(Man bemerke bitte in der Grafik oben die falsche TCP/IP Einstellung für CADAC) <- Inhalt

Cross Fade Profil

Das Cross Fader Profil legt fest, wie sich eine Fader zeitlich bewegt. Linear meint, daß der Fader sich pro Sekunde um einen bestimmten Betrag in Millimetern bewegt (Super für z.B. Fade-Outs oder Fade Ins mehrer Fader). Logarythmisch unterstützt die Anwendung von Cross Fades von mehreren Fadern. Hierfür ist die Strecke die sich zwei Fader aneinander vorbei bewegen als 4,5 dB berechnet. Dies folgt der traditionellen Regel für PAN Potis.
Das Fade Profil (Linear oder logarythmisch) kann auch im System Setup des Mischpult CCM global festgelegt werden. In SAM ist es aber deutlich flexibler einsetzbar. <- Inhalt

Faderprogrammierung, deren Tastenbefehle

Die meisten CADAC Fader haben eine Sektion wie diese hier. Die folgenden Tastenbefehle werden unterstützt:
0-9, A-F setzt die VCA Gruppen Zuordnung
M schaltet Mute ein oder aus
X schaltet das AUX VCA ein oder aus <- Inhalt

Szenenaufruf

Eine Szene aufrufen bedeutet die Daten aus dem Computerspeicher auf das Mischpult zu bringen und alle Funktionen entsprechend einzustellen. Um die mit dem Szenen Cursor markierte Szene aufzurufen wird der entsprechende Tastaturbefehl benutzt. Dies bedeutet, es wird entweder der Tastaturbefehl benutzt (F3) oder mit der Maus auf das Symbol in der F-Werkzeugleiste geklickt.
Wenn eine bestimmte Szene ausgewählt werden soll, deren Nummer man kennt, kann mit Umschalt+F3 bzw. Mausklick ein Dialog geöffnet werden. Hier gibt man die Szenennummer ein und bestätigt mit Return/Enter. Der Szenencursor springt sofort dort hin.
Man kann eine Szene auch gezielt aus der Position des Bearbeiten Cursors aufrufen. Man beachte, daß diese Funktionalität für den BEarbeiten Cursor nur erlaubt ist, wenn man ich vorher in den Offline Modus zum Mischpult begeben hat. Hierfür im Menü->Kommunikation->Kommports aktivieren/deaktivieren die konfigurierten Mischpulte offline schalten.
Eine weitere Möglichkeit eine Szene aufzurufen ist den Knopf der Szene in der Nummernspalte zu drücken und dann per Rechtsklick "Szene aufrufen" zu wählen. <- Inhalt

Dynamic aufnehmen, Motorfader mixes aufzeichnen

Erst wenn eine Szenen aufgerufen ist der Record enable (Aufnahme aktivieren) Knopf in der D Werkzeugleiste aktiviert. Klickt man drauf oder benutzt F7 erscheint ein Fenster mit einer Zeitanzeige in grün:

Die dynamische Aufnahmezeit. Drückt man nun F8 oder auf den Funktionsknopf in der D Werkzeugleiste wechselt die Zeitanzeige zu rot.

Hiermit wird signalisiert, daß SAM jetzt fertig ist. Sobald ein (oder mehrere) Motorfader bewegt werden zählt die Zeitanzeige hoch. Das System zeichnet nun alle Motorfaderbewegungen die durchgeführt werden auf. Dies setzt natürlich in Aufnahmebereitschaft gesetzte Fader vorraus. Sobald mit F9 oder einem Mausklick auf die entsprechende Taste gedrückt wird hält SAM die Aufnahme an. Das gerade aufgenommen Mixfile wird an die Szene (in der man sich befindet) angehängt. Ausserdem zeigt ein Zeitwert und ein Symbol in der Time und Info Spalte der Szenenliste an, daß hier ein mix File hinterlegt ist. <- Inhalt

Remapper

Mit diesem komplexen Werkzeug kann ein gesamtes Mischpult in der SAM Konfig so umgestellt werden, daß ein bestehendes Showfile auf die neue Mischpultkonfiguration, also z.B. eine Spiegelung von 16 Modulen welche vorher links standen, nach rechts im Mischpult erfolgt und anpasst.
Ein einfaches Beispiel ist der Austausch eines Fadermoduls gegen ein Motorfadermodul an der gleichen Position. In diesem Fall wird einfach die entsprechende Modulposition mit dem VCA Fader im oberen Bereich markiert und mit der Maus die dazugehörige gleiche Position mit dem neuen Motorfadermodul markiert. Drückt man nun "Mache" verbindet der Remapper die beiden Postionen mit einer Linie.

Im Fall der oben erwähnten Seitenvertauschung von ganzen Modulgruppen kann man mit Umschalt+Klick z.B. die erste gemeinte Modulposition kennzeichnen, danach  Umschalt gehalten und Klick die letzte (beides im oberen (alten) Mischpult). Nun markiert man die Gruppe der neuen Positionen im unteren (neuen) Mischpult und drückt "Make". SAM verbindet die markierten Positionen widerum mit Linien. Dies ist das Prinzip des komplexen Remapping (Um-Konfig).
Der einfachere Fall oben wird z.B. auch von SAM automatisch erkannt, weil die Modulposition sich nicht geändert hat. Dies bedeuted, hat man eine Um-Konfig im SAM Setup vorgenommen, ruft das alte Showfile auf meldet sich der Remapper. Nun hat man drei Möglichkeiten, von denen man die auswählt, welche die SAM-Konfig (also das Mischpult Layout anbietet). SAM verbindet das neu eingesetzte Motorfadermodule mit den Daten des alten VCA Fadermodules.
Also: Der Remapper erkennt auf Basis bestehender Showdaten und einer SAM Konfig was nicht zusammenpasst. Das Fenster hier zeigt, daß man SAM nun erklären muß wie man es gerne hätte.
Im ungünstigen Falle verschwinden Daten, weil die verschiedenen Module eben unterschiedlich ausgestattet sind. <- Inhalt

Remapper, neue Links

Diese Abbildung zeigtz.B. auch, daß man in die schematischen Mischpulteinstellungen hineinzoomen kann (Knöpfe Zoom x1,x2,x3). Ausserdem kann mit dem Knopf die Ansicht der Modulkennungen (farbige Klötzchen) eingeblendet werden.

Man erkennt auch, daß man die Modulreihen aus der SAM Konfig kennt, die obere Reihe bildet die Module, die untere die Fader ab. Man klickt auf ein Modul  des alten Layout, danach auf ein Modul des geänderen Layout. Nachdem nun beide durch einen kleinen Balken gekennzeichnet sind wird der Knopf "Mache" aktiviert. Wenn wir diesen anklicken werden die beiden Modulpositionen verknüpft. Im oberen Tei des Fenster sehen wir eine kleine Statistik in der die neuen Links (Verknüpfungen) gezählt werden und möglicherweise Tote Links gezählt werden. Ein toter Link kann auch entstehen, wenn z.B. an die ehemalige Position eines programmierbaren AUX Master Moduls ein Eingangskanal gesetzt wird, ohne das Aux Master vorher neu zu positionieren. Ehemalige Moduldaten der Szenen sind dann verloren. SAM erstellt auch einen Link Report der hier einsehbar ist: <- Inhalt

Remapping: Ein Link Report

Der Link Report zeichnet alle Verknüpfungen auf und bildet für ein grossen Mischpult eine lange Liste der vorgenommenen Remapping Aktionen. <- Inhalt

Remapping, Eine Show Rearrangieren

Manchmal wird eine Show partiell auf einem Mischpult angelegt und man entscheidet später, daß einige Module im Mischpult Ihre Position wechseln müssen. In disem Fall heisst dies, daß ein Showfile abgespeichert vorliegt. Man wechselt die Modulpositionen und trägt dies in der SAM Konfig ein. (Vorher könnte man die bis dahin bestehende SAM Mappdatei exportieren, also anders abspeichern). Nun startet man SAM der, wenn nicht anders eingestellt, mit der letzten Show hochfährt und dann feststellt, daß die SAM Konfig nicht mit der Konfig in der SHow übereinstimmt. SAM äussert dies, indem er sofort einen Dialog startet, der den Show und Mischpult Mapping Konflikt anzeigt und zur Klärung zunächst drei Optionen anbietet.

1. Konfig aus der Showdatei übernehmen: Diese Option ignoriert die SAM Konfig Datei und bringt SAM dazu das Mischpult Layout zu benutzen, welches mit der Showdatei gespeichert ist. Dies ist ein temporäres Feature, SAM würde beim nächsten Mal wieder seine SAM Setup Konfig Datei nutzen und erneut mit diesem Showfile einen Mapping Konflikt feststellen.
2. Konfig vom Mischpult übernehmen: Diese Option verfährt genau anders herum wie (1.) und benutzt die Konfig aus dem SAM Setup. Hierdurch würden Daten garantiert falsch auf dem Mischpult abgebildet werden, jedoch ist es für Service- und Testzwecke ein sinnvolles Feature.
3. SAM Remap aufrufen: Diese Option ruft die vollständige Remapping Prozedur auf. <- Inhalt

Remapping, Kontrolldialog kurz erklärt

Das Bild hier zeigt den Kontrolldialog, den SAM aufruft mit Menü->Datei->Umkonfig. Der mittlere dunkelgraue Bereich (ähnlich dem SAM Setup Programmfenster) zeigt zwei Mischpult Lauyouts. Das obere Mischpult ist dasjenige aus dem Showfile. Das untere zeigt das, welches gerade in SAM benutzt wird, also aus dem SAM Setup Programm. In diesem Fall sind beide identisch.

Die abgebildeten vertikalen Striche symbolisieren, daß der SAM Re-Mapper zwischen den hierdurch verbundenen Modulen Links setzen würde. Die Daten also 1:1 auf das neue Layout übertragen werden. In diesem Beispiel exisiteren keine toten Links. Wenn wir nun einen andere Konfiguration vorgefunden hätten würde SAM den Remapper starten.
Ein gutes Beispiel ist auch, dass zu einer bestehenden Show ein weiteres Mischpultframe hinzukommt, z.B. Ersatz der Mehrspur Harddiskrecorder durch ein Orchester. Hierbei wird am besten zunächst die SAM Konfig um das neue Mischpultframe erweitert. Danach die bestehende Showdatei geladen. Im nun erscheinenden Re-Mapper wird einfach Show Konfig nehmen angeklickt. Hierbei werden die Daten korrekt verlinkt. Das neue Frame hat einfach noch keine Showdaten. <- Inhalt

Remapper, wie man vorgeht

In diesem Bild haben wir Fader 5 und 6 gegen Motorfader ausgewechselt und SAM bemerkt es. SAM versieht diese beiden Änderungen mit farbigen Markierungen. Das Textfeld oben rechts im Fenster zählt zwei tote Links und 2 neue Blanks. Dies bedeutet zunächst, daß alle Szenendaten für die Fader 5 und 6 gegen leere Daten ausgetauscht werden. Natürlich möchten wird dies nicht. Wir möchten die VCA-Routing Daten, Mute und AUX VCA Daten natürlich mit den neuen Motorfadern in dieser Show weiterbenutzen.Mit dem setzen der neuen Verknüpfungen können wir die alten Daten auf den neuen Modulen und Modulplätzen nutzen Aussedem ermöglicht es uns die Daten von unterschiedlichen Modultypen benutzen (solange sie kompatibel sind). <- Inhalt

Mix widergeben

Ist an eine Szene ein dynamischer Mix angehängt, was an dem Symbol in der info Spalte zu sehen ist, kann der Mix beim Aufruf der Szene sofort widergegeben werden, sollte hier Autostart eingestellt sein. Ein Fortschrittsbalken zeigt einen Laufzeit Countdown hinter dem Szenennamen in der Namensspalte an. Ausserdem werden in der D Werkzeugleiste einige Knöpfe aktiviert, die Stop, Pause, Widergabe des Mixfiles ermöglichen. <- Inhalt

Autostart

Autostart wird im Dialog des Mixfiles festgelegt. Ein Doppelklick auf die Time / Info Spalten der Szenenliste öffnet den Dialog "Dynamic bearbeiten für Szene...". Im mittleren Bereich des Fensters wo auch das Mix File aus der Liste augewählt wird gibt es eine Checkbox "Autostart". <- Inhalt

Link Report des Remappers

Wenn beim Rempping Vorgang ein neuer Link erzeugt wurde, bietet der Repapper an einen Report darüber auf dem Bildschirm zu zeigen. Hierin wird exakt beschrieben was passiert ist. Der hier gezeigte Report ist sehr kurz, weil wir nur ein Fadermodule ausgetauscht hatten. <- Inhalt

Funktion Einträge fortschreiben am Beispiel der VCA Master Titelliste

Die VCA Masterfader haben in CADAC Mischpulten ein 8 Zeichen Display. Mit Hilfe von Texteinträgen wird so angezeigt, welche Fader der VCA MAster in welcher Szene gerade kontrolliert. Nun ist es sinnvoll irgendwo einen Überblick über diesen Teil der Show Programmierung zu haben und den gibt es in der VCA MAstertitelliste. Hier sieht man in tabellarischer Ansicht pro Fader und Szene einen Datenzelle, die im Prinzip eine Szenenliste der VCA Master ergeben. Auch Szenen- und Bearbeitungscursor werden angezeigt.
Die Einträge fortschreiben Funktion ergibt sich, sobald in einer Zelle für einen Fader ein Name eingegeben wird. SAM nimmt nun erstmal an, daß der Fader auch in weiteren Szenen so benutzt wird und kopiert den Namen in alle Datenzellen der Szenenliste dieses Faders. Dieser Text erscheint grün und heißt Ripple-Text. Ändert man den Ripple Text an einer Stelle der Liste kopiert SAM dieses neuen Text wiederum in alle folgenden Zellen. Hat man seine Show ein wenig vorbereitet (z.B. nach einem Script) erspart dieses eine Menge Tipp Arbeit und Irrtümer. Im Bild Sieht man Text in rot. Dieser repräsentiert den manuell eingegeben Text, z.B. den ersten eingegebenen Namen oder den ersten manuell engegeben (oben in der Spalte) oder nach einer Ripple Text Passage den ersten Namenswechsel. Dieses (die farbliche Kennung) erlaubt es auch Szenen in Proben gezielt nach solchen Suchkriterien aufzurufen. Man erkent leichter (auch wenn keine Szenennummer von der Regie genannt werden kann) welcher Cue gemeint ist.

Schaut man sich die hier abgebildete Liste an sieht man eine weitere Textfarbe: Blau. Den blauen Text nennen wir realen Text. Er verhält sich wie der manuelle Text, wird aber nicht manuell eingegeben, sondern über die Einträge in der Modulnamensliste eingegeben. Der Text verbindet den VCA Master mit einem Modul, welches in der Namensliste einen Namen führt. Dieverse Dinge können auf diesem Wege automatisiert werden. Siehe Details hierüber in den Erklärungen zur Modulnamensliste.
Man kann die Funktion Einträge fortschreiben ein- und ausschalten. Das Ausschalten passiert natürlich immer wenn ich manuellen Text eingebe. Mit einem Rechtsklick über der relevanten Tabellenzelle kann ich dies wieder aktivieren (wobei der existierende Text gelöscht wird). Dieses Rechtsklick Menu wird aber nur bei reallem Text angeboten.
Wenn man irgendwo manuell Text eingeben möchte, braucht mann nur in der entsrpechenden Zelle einen Doppelklick ausführen. Hat man auf diesem Wege eine Zelle aktiviert navigieren auch die Cursortasten duch die Tabelle. Befindet man sich im Direkt Editier Modus kann jede Zelle bearbeitet werden, ist der Buffer Bearbeiten Modus eingeschaltet, kann nur die gerade aktive Szene bearbeitet werden. <- Inhalt

Show Speichern unter...

Wir erzeugen und bearbeiten Showdateien immer im RAM des Computers. Würden wir den Rechenknecht danach ausschalten gingen die Daten einfach verloren. Also speichern wir die neue Show lieber vorher auf einem nicht flüchtigen MEdium, z.B. der Festplatte des Computers ab. Hierfür wird einfach der Knopf für speichern gedrückt, oder das Menu Datei benutzt. Wenn die SHow vorher gespeichert war, wird sie hierduch nur aktualisiert, hat man gerade eine neue erzeugt fragt SAM erstmal nach dem Namen. Es erscheint ein Dialog Fenster. Dieses erscheint auch falls man Speichern unter wälnen würde.

Zunächst kann man hier in der oberen Zeile einen Namen eingeben. Ausserdem kann man ein paar Notizen eingeben. AUsserdem sieht man ein paar technische Einträge sie SAM automatisch macht, nämlich Kommentare zur benutzen Mischpultvariante und deren Umfang. Diese Details werden auch angezeigt wärend man eine Showdatei lädt. Näheres hierzu später (wo weiss ich noch nicht).
Wenn eine Show erstmal gespeichert wurde (speichern drücken) ist sie die Show auf die sich alle speichern Aktionen später beziehen. Möchte man eine Sow als Gerüst einer neuen benutzen kann man die Funktion "speichern unter..." benutzen. <- Inhalt

Szene: Daten in einer existierenden speichern

Ganz wichtig ist, das eine aktuelle Änderung auf dem Mischpult sofort in einer Szene gespeichert werden kann. Hierfür wird normalerweise der "Save" Knopf auf dem CCM gedrückt und die Anfrage bestätigt, oder schlichtweg F2 auf dem Computer. Wenn SAM allerdings gerade erst gestartet wurde, also von der Software noch keine Szene auf das Mischpult geschickt wurde tut F2 nichts. Das ist gut so. Das Mischpult kann ja noch für etwas anderes in Benutzung sein. Allerdings Umschalt+F2 bietet einem an, eine Szene auszuwählen und zu speichern.

Wir können auch den Abwärts Cursor auf der Tastatur benutzen um in der Szenenliste eine Szene auszusuchen und daraufhin mit F2 den aktuellen Mischpultstatus als diesen Szenenstatus zu speichern.
Allerdings eines gilt hier immer: Wird auf diesem Wege eine Szene gespeichert (oder überschrieben) wird diese Szene gleichzeitg auf das Mischpult geholt. Man kann auch das CCM benutzen um eine Szene direkt in SAM zum bearbeiteten Cue aufzurufen, eine Änderung durchzuführen und dann abzuspeichern. Die Tastenfolge z.B. 2.11 "Taste Recall" ruft die Szene auf, irgendwas drücken und "Taste Save" mit Bestätigung durch "Taste Enter" speichern die Änderung in SAM ab. Diese Änderung kann auch in der Software erfolgen. Man sollte also nur im Kopf behalten was der Unterschied zwischen Bearbeiten Cursor und Szenen Cursor ist.
<- Inhalt

MIDI Daten in einer Szene speichern

Natürlich gilt für das Speichern von MIDI Daten alles vorher Gesagte. Am Beispiel hier kann man allerdings auch noch zwei Kleinigkeiten erklären, die man nicht sofort sieht, weil sich so blöde klein sind. Sollte der Puffer Bearbeiten Status gewählt sein, werden erstmal alle Änderungen in der Showdatei ausserhalb des Szenenspeichers gehalten.SolltenDaten geändert worden sein, wird dies durch eine Änderung der Hintergrundfarbe des Ansichtsfensters (z.B. Statische MIDI Daten) angezeigt. Ausserdem werden unten links an so einem Fensterrand zwei (zu) kleine Symbole aktiviert. Ein Mülleimer (wie vom Mac bekannt) und eine Diskettensymbol (auch wie vom Mac bekennt). Drücken auf diese Symbole löscht aktuelle Änderungen aus dem Edit Buffer Bereich oder speichert diese in der Szenenliste. <- Inhalt

Konfigurationsprogramm (SAM Konfiguration)

Eine weise Entscheidung von Philip Jones war es, die Mischpult Landkarte also die Map in einem separatem Program unterzubringen, auf das SAM zurückgreift, wenn SAM eine Show abspult. Schon unter MS DOS gab es die cfg. Ein Programm, das die Anwender oft gar nicht kennenlernten, wenn sie Ihr Mischpult nach Auslieferung nie umstrickten. Die SAM Konfig macht es möglich, das Showdaten an Mischpulte angepasst werden oder umgekehrt. SAM Konfig stellt sich als separates Programm dar und wird normalerweiser über die Starttaste-> Programme aufgerufen.

SAM Konfig tut nicht anderes als eine irrtumsfreie Kommunikation zwischen SAM und der einzig existieren Mischpultkonfiguration sicherzustellen. Es muß klar sein welche Mischpulte unterschiedlichen Types mit welchen und wievielen Modulen an welchem Platz in den verschiedenen Frames mit SAM kommunizieren. Hierbei muß man wissen, daß bestimmte Mischpulte (in jedem Fall alle analogen) im CCM auch eine Konfiguration brauchen und abpeichern (mit Batterie BackUp), auf die sich die SAM Konfig beruft. Wie immer bei Computern ist es ja so, daß jede Seite vorher wissen muß wo Daten hingehören. Auch ein CCM ist nur ein Computer und kann nicht hellsehen. SAM und ein CCM brauchen also jeweils die fehlerfreie Landkarte, Die Map um miteinander zu sprechen.
1) die CCM Informationen werden über die Konfigurationsroutine des CCM hergestellt.
2) die notwendigen Informationen für SAM werden über das Programm SAM Konfig hergestellt.
Eine Erleicherung der Konfiguration beider Systeme stellt SAM (wie auch damals das DOS Programm) allerdings bereit: Über die funktionierende Ethernetverbindung zwischen SAM und der Seance Box (damals der CGC/CFG und er RS-485 ISA Karte im PC) sowie der Seance Box und dem CCM können die Daten übertragen werden. SAM kann die Daten zum CCM übertragen oder SAM kann die Daten vom CCM holen. Hierfür gibt es Hilfe im Programm SAM Konfig. <- Inhalt

Abkürzungen und Tastaturkürzel

Neben den MS Windows typischen Tastaturkürzeln bietet SAM weitere an, um bestimmte Funtkionen im Programm über die Tastatur aufzurufen. Die Liste hier zeigt die derzeit verfügbaren. Wobei ich leider festgestellt habe, daß in verschiedenen Revisionen einige nicht funktionieren, Bzw. in der deutschen Programmversion einige verkehrt oder nicht verlinkt sind. <- Inhalt

Tastenkombi-
nation/ Programfenster
Kein Programmfenster Szenenliste Fader Frame Ansichten Module Frame Ansichten VCA Mastertitel Statische MIDIdaten MIDI Program Change Ansicht MIDI Machine Control Ansicht
Strg A   Wählt alle Szenen aus Wählt alle Fader aus Wählt alle Module aus        
Strg C   Kopert ausgewählte Szene Kopiert ausgewählte Fader Kopiert ausgewählte Module Kopiert ausgewählte Zellen Kopiert ausgewählte Zellen Kopiert ausgewählte Zellen Kopiert ausgewählte Zellen
Strg X   schneidet Szenen aus schneidet Fader aus schneidet Module aus schneidet Zellen aus      
Strg V   fügt Szenen ein fügt Faderdaten ein Fügt Moduldaten ein Fügt Zellen in markierte Bereiche ein Fügt Zellen in markierte Bereiche ein Fügt Zellen in markeirte Bereiche ein Fügt Zellen in markierte Bereiche ein
Strg Z Undo letzte Operation              
Alt Z Undo Buffer Ansicht              
Alt D,B,A,O,M,F,K,H Öffnet SAM Menü Leisten              
                 
Strg D   Dynamische Inhalte der Szene bearbeiten Öffnet Detailansicht des gewählten Faders Öffnet Detailansicht des gewählten Moduls Bearbeitet Titel      
Strg D   Edit Dynamics (offers cue selection dialog)            
Strg F   Passt Fenster in Ansicht ein Passt Fenster in Ansicht ein Passt Fenster in Ansicht ein Passt Fenster in Ansicht ein      
Strg L Verbindet Cursor              
Strg Q     Bearbeitet Faderdaten in Szene (bietet Szenenauswahldialog an) Bearbeitet Moduldaten in Szene (bietet Szenenauswahldialog an)        
Strg T   Bearbeitet Titel der ausgewählten Szene            
Alt T   Bearbeitet Szenentitel (bietet Szenenauswahldialog an)            
Strg U Trennt Cursor              
ESC   Auswahl aufheben Auswahl aufheben Auswahl aufheben Auswahl aufheben Auswahl aufheben und "Quelle kopieren" Auswahl aufheben und "Quelle kopieren" Auswahl aufheben und "Quelle kopieren"
                 
TAB         Bewegt "markierte Zelle" links/ rechts, oben/unten Bewegt "markierte Zelle" llinks/rechts, oben/unten Bewegt markeirte Zelle links/rechts, oben/unten Bewegt "markierte Zelle links/rechts, oben/unten
Strg TAB Aktiviert nächstes Tochterfenster              
DELETE   löscht ausgewählte Szene            
Left Arrow     Bewegt Auswahl nacht links Bewegt Auswahl nach links Bewegt Auswahl beim bearbeiten weiter      
Right Arrow     Bewegt Auswahl nach rechts Bewegt Auswahl nach rechts Bewegt Auswahl beim bearbeiten weiter      
Up Arrow   Bewegt Szene Bearbeiten Cursor wenn getrennt            
Down Arrow   Bewegt Szene Bearbeiten Cursor wenn getrennt            
Strg+ Up Arrow   Trennt Cursor und bewegt Bearbeiten Cursor            
Strg + Down Arrow   Trennt Cursor und bewegt Bearbeiten Cursor            
HOME   Zentriert Anzeigt auf die aktuelle Szene            
END   Zentriert Bearbeitete Szene auf die aktuelle Anzeige            
                 
0 - 9 Keys     Setzt VCA bei ausgewählten Fadern setzt VCA bei ausgewählten Modulen        
A - F Keys     Setzt VCA bei ausgewählten Fadern setzt VCAbei ausgewählten Modulen        
M key     Schaltet Mute bei ausgewählten Fadern          
X key     Schaltet AUX-VCA Bei ausgewählten Fadern          

Zeitintervall zur nächsten Szene: Step Time

Dieser Zeitschalter erlaubt uns die nächste Szene automatisch nach Ablauf eines festzulegenden Zeitraums (>/= 0,5 sek.) aufzurufen. Dies kann zeitgesteuerte Effekte und das zeitgenaue Widerholen von Abfolgen unterstützen.
Ein Doppelklick in der Szenenliste über der Time- oder Infospalte öffnet den Dynamic Bearbeiten Dialog, wo oben im Fenster auch die Step Time eingestellt und aktiviert werden kann.
Es wird einfach die Checkbox "aktivieren" markiert und eine Zeit in der Eingabebox "Restzeit zur nächsten Szene" eingegeben. Wenn diese Szene nun aufgerufen wird, läuft ein Countdown Balken hinter dem Szenentitel ab und nach Ablauf des Count Downs ruft SAM die folgende Szenen auf. In der Szenenliste erscheint ein grünes Symbol.
Mehrere Abfolgen von Szenen kann so miteinander verknüpft und automatisch abgerufen werden. Mit der Funktionstaste F12 kann der Count Down jederzeit unterbrochen werden, und die folgende Szene wird nicht aufgerufen. Auch ein manueller Aufruf der nächsten oder vorherigen Szene setzt den Step Timer ausser Kraft. Weiterhin kann mit der Umschalt+F3 Tatstenkombination irgendeine andere Szene der Szenenliste aufgerufen werden, was den Timer auch ausser Kraft setzt. <- Inhalt

Zeitintervall zu irgendeiner Szene: Step Time

Ein Sprung zu einer anderen als der folgenden Szene ist durch das anklicken der Checkboxen "irgendeine Szene" möglich. Zusätzlich muss die Szene eingegeben werden zu der SAM springen soll. In der Szenenliste wird dies durch ein rotes Symbol angezeigt.

Normalerweise wird dies Zeitintervall (der Szenensprung) abgebrochen, wenn manuell (z.B. per Next Button auf dem CCM) die nächste Szene aufgerufen wird. Unter der Eingabebox für die Szenennummer für den Szenensprung ist zusätzlich eine Checkbox, mit der man einstellen kann, dass der Countdown für den Szenensprung trotz manuellem Aufruf einer anderen Szene zuendeläuft und den Szenensprung durchführt (also Vorsicht mit diesem Feature).
[Sinnvoll eingesetzt kann es z.B. in einer Szenenfolge eine manuell gecuete Abfolge, z.B. von Dialogen welche zu langsam ablaufen, auf den Punkt bringen.] <- Inhalt

MIDI Sequenzen zusammenführen (nur R-Type / SAM)

Es ist mit SAM möglich viele MIDI Sequenzen an eine Szene anzuhängen und sie werden bei Aufruf alle gleichzeitig ausgespielt. Sie können einzeln mit dem kleinen Stop Button über ihrem Symbol in der MIDI Sequence Liste gestopped werden, oder über ein programmierbares Stop, wie vorher beschrieben.
Wenn nun meherere MIDI Sequenzen über die gleiche MIDI Schnittstelle des R-Type CCM ausgespielt werden, "merged" SAM diese automatisch und unsichtbar, egal ob sie nun als unterschiedliche Spuren einer MIDI Sequence an einer Szenen hängen oder zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Szenen hängen. Das R-Type CCM kann bis zu 4 MIDI Sequenzen mergen. SAM schafft über die internen MIDI PC Schnittstellen deutlich mehr. Wer so arbeitet sollte lieber die PC MIDI Schnittstellen (z.B. über ein USB / MIDI, MIDI USB Interface) benutzen. <- Inhalt

Werkzeugleisten: Die 4 SAM Bildschirmbereiche als Vogelperspektive

Nun kann ein CADAC Mischpultsystem ja recht groß sein: Bis zu vier oder mehr Einzelframes mit bis zu je 63 Modulen. Auch mehrere unterschiedliche Mischpulttypen in einem System unter derselben SAM Konfig sind möglich. SAM bildet für ein PC System 4 Monitorzonen, die gezielt auf den (einzigen) Bildschirm geholt werden können, oder mit einem Scrollbalken vorbeigezogen werden können. (SAM ist seit der Version 1.10 nicht mehr mit MS WIN 95 und MS WIN 98 kompatibel, aber man erinnere sich wie schwierig, wenn nicht unmöglich der Betrieb eines Multimonitorsystems unter diesen Betriebssystemen war!) Mit den 4 Monitor Bereichen plus einem Multimonitorsystem legt SAM nun richtig los unter MS WIN2000 und MS WIN XP.
Die Werkzeugleiste Bildschirmbereiche zeigt die vier Monitorzonen aus der Vogelperspektive. In dieser Werkzeugleiste wird jedes geöffnete Programmfenster in einer eigenen Farbe und mit seiner Lage auf den Bildschirmbereichen angezeigt. Der gerade angewählte Bildschirmbereich ist schwarz umrandet. Die gesamte Anzeige ist in vier Bereiche eingeteilt.
Die Auswahl der individuellen Bereiche ist per Doppelklick über einer Zone oder mit den Tastaturkürzeln Alt+1, Alt+2, Alt+3 oder Alt+4 schnell gemacht. Zusätzlich bietet ein Rollbalken die Möglichkeit Bildschrimzonen überlappen anzuzeigen.
Mit der Maus können die farbigen Klötzchen der einzelen Programfenster auch auf den Monitorbereichen positioniert werden.
Tastaturkürzel für die schnelle Bildschirmzonenwahl:

Alt+1 bringt Zone 1 in den Anzeigebereich
Alt+2 bringt Zone 2 in den Anzeigebereich
Alt+3 bringt Zone 3 in den Anzeigebereich
Alt+4 bringt Zone 4 in den Anzeigebereich <- Inhalt

Werkzeugleisten: Control Werkzeugleiste

Die Control Werkzeugleiste enthält die wichtigsten Befehle zur Arbeit mit SAM, die meisten Befehle sind auch über das Menu zugänglich. Wie bei vielen anderen Programmen können die Werkzeugleisten mit der Maus aus Ihrer Position gelöst und irgendwo auf dem Bildschirm positioniert werden, oder sie können an einem anderen Rand des Programmfensters als dem oberen ausgerichtet werden.

Im einzelnen finden sich von links nach rechts:
- Neues Showfile erzeugen
- Öffnen einer bestehenden Showdatei
- Geöffnetet Showdatei auf der Festplatte speichern
- Öffnen/schliessen der Szenenliste
- Öffnen/schliessen der Mischpult Ansichten
- Öffnen/schliessen der Relais Eventliste
- Öffnen/schliessen der VCA Mastertitelliste
- Bearbeitungscursor/Szenencursor trennen/verbinden
- Direkt- oder Buffer Bearbeiten Modus ein-/ausschalten <- Inhalt

Werkzeugleiste Fader & Dynamics


Sie hält die Funktionen zum Starten und Stoppen für Motorfader Dynamik Mixes bereit. Einige der Funktionsknöpfe ändern Ihre Belegung, je nach gerade gewählter Funktion. Z.B. wird aus Start -> Stop. Gerade nicht verfügbare Funktionen sind grau hinterlegt. Grundsätzlich muß man zwischen Aufnahme und Widergabe Dynamik A/B unterscheiden. Beides Gleichzeitig ist nicht möglich.
<- Inhalt

Werkzeugleiste Speichern, Aufruf (Szenen) 


Die wichtigesten Speichern/löschen und Recall Funktionen sind hier auch über die Maus erreichbar. Ausserdem sind Funktionen mit einem roten Punkt markiert, die unter gleichzeitigem Drücken der Umschalt- Taste eine zusätzliche Funktionalität bekommen. Z.B. Umschalt+F2 speichert die Daten der markierten Szene in eine andere Szenen oder eine neue Szene. Normalerweise speichert F2 die Szene. Oder Umschalt+F3 ruft ruft eine andere als die markierte Szene auf. <- Inhalt

Werkzeugleiste Info


Die Info Leiste zeigt besteht aus vier Symbolen, die den Status der verschiedenen (Daten-) Kommunikations Elemente des Mischpultsystems anzeigen.
Das kleine Geistsymbol zeigt ob SAM mit der Seance Box (CADACs Ethernet Interface) kommuniziert oder nicht. Ein grünes Häkchen zeigt, dass alles in Ordnung ist, eine rotes Kreuz zeigt einen Fehler an, den die TCP/IP Verbindung hat. Ein blaues Kreuz zeigt an, dass das Comutersytem offline zur Seance Box geschaltet ist, siehe -> Menü Kommunikation->online/offline. Ein gelbes Ausrufungszeichen zeigt eine fhelerhafte TCP/IP Kommunikation in einem Netzwerksystem mit Seance Boxen über Hub an.
Das kleine Mischpult Symbol zeigt an, ob die Seance Box mit dem Mischpult komuniziert. Equivalent zu oben wird durch rotes Kreuz (Kommunikation fehlerhaft), grünes Häkchen (Kommunikation o.k.) oder blaues Kreuz (System offline geschaltet) der Status angezeigt, allerdings für die Datenverbindung zwischen Seance Box und Mischpult CCM über CADACs FCC (Fast Copper Comms).
Das dritte kleine Computersymbol (zwei verbundene PCs) zeigt den Status der gewählten Datenlinks (0-Modem Kabel zwischen zwei RS-232 Schnittstellen der Computer) für das Tracking von PC1 und 2 an. Blaues Kreuz besagt, dass das Tracking ausgeschaltet ist, eine rotes Kreuz, dass das Tracking fehlerhaft ist, ein grünes Häkchen, dasss alles o.k. ist. Im Menu ->Komminikation->Tracking/Remote Control kann das Tracking zweier PCs auch so eingerichtet werden, dass z.B. ein Laptop als PC-2 als abgesetzte Fernbedienung benutzt wird.
Das vierte Computersymbol zeigt eine funnktionierende oder fehlerhafte Remote TCPIP Verbinding zum Tracking Computer an. Tracking ist auch über TCPIP möglich, wobei dann eben der PC2 als Fernbedienung genutzt werden kann. <- Inhalt

Werkzeugleiste MIDI


Alle MIDI Ansichtsfenster können erreicht oder ausgeblendet werden wenn sie hier auf der Werkzeugleiste angeklickt werden:
- Bearbeiten Fenster der MIDI Programm Change (PC) Liste
- Bearbeiten Fenster der MIDI Note und Controler Liste
- Bearbeiten Fenster der MIDI Machine Control Liste
- Bearbeiten Fenster der MIDI SysEx Control Liste
- Anhängen von MIDI Sequenzen an Szenen
- Aufnahme und Widergabe von MIDI Sequenzen
- Erzeugen und Bearbeiten von MIDI Sequenzen
Schwebt der Mauszeiger über einem Knöpfchen zeigt der Windows Tooltip am Mauszeier den Klartext der Funktionalität an.
<- Inhalt

Werkzeugleiste Szene



Die Szenen Werkzeugleiste bietet mausgesteuerten Zugriff getrennt für den Szenen- und Bearbeiten Cursor.
- Das Schloss anklickend trennt oder verbindet man Szenen- und Bearbeiten Cursor, dann folgen
für Szenen Cursor:
- nächste Szene
- vorherige Szene
- Cursor zurück zur laufen Szene
für Bearbeiten Cursor:
- nächste Szene
- vorherige Szene
- Cursor zurück zur laufenden Szene. <- Inhalt

Benutzer Einstellungen

SAM erlaubt es verschiedene Benutzer einzurichten, aufzurufen und damit bestimmte Arbeitseinstellungen der individuellen Benutzer zu speichern und aufzurufen. Diese Funktionen ist über das Menü ->Optionen->Benutzer auswählen verfügbar. Zunächst ist hier ein einzelner "Default" eingerichtet, für den alle Grundeinstellungen eingerichtet sind.
Es nicht nicht ratsam, den Default Benutzer zu benutzen und hier Einstellungen zu ändern, weil diese wieder zurückgesetzt würden, wenn ein SAM update aufgespielt würde. Am besten richtet man gleich einen neuen Nutzer ein, z.B. als Name oder auch als Showdatei. Die dann veränderten Eigenschaften, zugänglich unter ->Menu->Optionen->Benutzer EInstellungen und Eigenschaften der (Fenster-)Ansichten werden dann bei Programmstart aus der Benutzer .INI Datei geladen. <- Inhalt

Benutzer Eigenschaften

Diese Eigenschaften ändern SAMs Arbeitsweise für einen Benutzer, jedoch nicht für eine Showdatei. Es ist hier eine (Kartei-)Reiteranscht gewählt, um zukünftige Wünsche zu integrieren. <- Inhalt

Schnelleres Zuordnen von Namen zu Mischpultmodulen

Die Modulnamensliste kann gerade auch für die VCA Mastertitel Liste einen schnelleren Aufbau der Master Szenenliste ohne mühseliges schreiben der Namen sorgen. Ein Klick in die Zelle in der Master Titel Datenbankansicht und ein weiterer Klick in die die Liste der Modulnamen reichen um einem VCA MAster den richtigen Titel zu geben. Hierfür geht man zur Master Titel Ansicht ->Menü->Ansicht->VCA Master Titel. Markiert nun mit lnken Mausklick eine Zelle und öffnet mit rechte Mausklick die Option Namensliste, Ein Klick auf einen Namen oder Set und in der VCA Master  Titelliste erscheint der richtige Name.
Hiermit verknüpft sind also auch die Möglichkeiten der Modulsets. Wird als VCA Mastertitel ein Setname gewählt, bezieht dieser auch automatisch alle Fader ein, die zu diesem Set gehören. <- Inhalt

Kommunikation SAM und Seance Box  (Online/Offline)

Wie wir wissen ist es möglich gleichzeitig mit zwei unterschiedlichen Mischpulten zu arbeiten (sogar mit zwei unterschiedlichen Kommunikationssystemen: Ethernet/USB). Die Mischpulte werden in der SAM Konfig eingerichtet und stehen dann hier zum Kommunikations Setup zur Verfügung.
Um den Kommunikationspfad zu öffnen muß links im Fenster die Checkbox jeweils mit einem Häkchen versehen werden, ausserdem im Fesnter daneben die korrekten TCP/IP Setups eingetragen sein. (Dies gilt auch für das Hardware Setup der Seance Box). Weiteres hierzu im nächsten Kapitel. USB Kommunikation wird stattdessen unten im Fenster in der Check Box aktiviert.
Um wieder offline mit dem PC arbeiten zu können werden die Checkboxen widerum deaktiviert. Es ist möglich mit einem der Systeme online und dem anderen offline zu arbeiten. <- Inhalt

Kommunikation Die Seance Box 

Die meisten CADAC Mischpulte benutzen ein gewachsenes Komunikationsprotokoll welches unter dem Namen FCC bekannt ist. Dies entstand noch in MS DOS Zeiten und ermöglichte die notwendigen Geschwindigkeiten zwischen PC und CCM u.a. für die dynamische Automation der Motorfader. In Zeiten von MS Windows und Ethernet wollte CADAC zunächst die früheren Investionen der Anwender schützen und setzten das alte Kommunikationsprotokoll FCC mit der Seance Box auf Ethernet um. Inzwischen ist dieses System weithin im Gebrauch mit allen Mischpulttypen die unter SAM und TCP/IP laufen.
Im Menü->Kommunikation->Comports aktivieren/deaktivieren können auch die TCP/IP Einstellungen über den Button ->einstellen eingerichtet werden.
Klickt man auf ->einstellen öffnet sich ein Fenster dessen Einstellungen besonders wichtig sind und korrekt sein müssen.
Zunächst gibt es eine Box für die TCP/IP Einstellung der Seance Box. Dies sollte der Default Wert 194.222.33.10 sein. Dieser Wert muß ohne führende Nullen vor .33 und .10 eingestellt sein.
SAM kommuniziert über Ethernet über spezielle Ports (Schnittstellen innerhalb des Protokolls). Diese sind als nächstes auf die Werte 1112 für den SAM Port und 1111 für den Seance Port zu setzen. Es müssen diese Werte sein (sic!)!
Als Dritte Information wird hier die PC-eigene TCP/IP in der Box angezeigt als Default Wert 194.222.33.11 oder 194.222.33.12. Diesen Wert übernimmt SAM aus den TCP/IP Einstellungen des PC1 und PC2, zu finden z.B. unter ->Start->Einstellungen->Netzewerkverbindungen->LAN Verbindung (oder im Systemordner).
Ein CADAC System wird mit den o.g. Standard Einstellungen ausgeliefert, an das das beigestellte PCs einfach angepasst werden kann.
Natürlich kann ein System über andere TCP/IP Nummern kommunizieren. Hierfür müssen allerdings dann auch die Einstellungen der Seance Box gleichlautend eingestellt werden.
Hier nochmal die Standardeinstellungen auf die SAM/Seance zurückgreifen:
194.222.33.10 für die Seance Box
194.222.33.11 für PC 1
194.222.33.12 für PC 2
SAM und Seance können in ein Standard Netzwerk integriert werden. Natürlich: allerdings müssen hierbei die ersten drei Oktetts (194.222.33.xxx) grundsätzlich übereinstimmende Einstellung haben. Die weiteren sind dann an das lokale Netzwerk angepasst zu vergeben. Bitte beachten, daß im Wertebereich von 0 bis 255 die 0 und die 255 nicht benutzt werden können. <- Inhalt

Kommunikation über USB

Einige der neueren Produkte wie der R-Type oder die D16 / M16 Geräte verfügen nicht über TCP/IP Schnittstellen sondern kommunizieren über USB. Sollte so ein Gerät zusammen mit einem Mischpult und der Seance Box betrieben werden muß entsprechend unten im Fenster die Check Box USB markiert werden z.B. für Mischpult 2 in Form einer D16 als Submixer eines J-Types). Wird eine D16 und/oder ein R-Type (Stand alone) betrieben (in der SAM Konfig einzurichten) wird jede TCP/IP weggelassen und unten nur USB markiert.
Der CADAC USB Treiber arbeitet mit allen CADAC Produkten. d.h. Wenn dieser Treiber einmal installiert ist arbeitet er auch mit allen Produkten.
Wenn SAM dies USB Kommunikation benutzt läuft im Hintergrund ein kleines Programm namens SAMUSB, welches die Kommunikation überwacht. Ein kleiner Geist erschient in der Taskleiste von Windows unten rechts und zeigt mit einem grünen Häkchen an wenn die Kommunikaton o.k. ist. Ein rotes Kreuz auf dem Geistsymbol zeigt eine fehlerhafte Kommunikation an. Klickt man auf das Geistsymbol erscheint ein Fenster, welches alle eingerichteten, angeschlossenen und eingeschalteten CADAC USB Geräte anzeigt. Hier sehen wir z.B. eine D16 Mischmatrix, mit der Unit ID 1. Diese Unit ID ist der D16 über ihre Frontpanel Funktionselemente gegeben worden. Ausserdem haben wir im Fenster oben die Unit ID für SAM eingerichtet. Arbeitet man mit einem Multiplen D16 System bleibt in SAM die Unit ID bei 1, wärende allerding den zur Zeit bis zu 8 D16 in einem System individuelle Unit IDs am Geräte gegeben werden müssen. <- Inhalt

Online oder Offline arbeiten

Primär wird SAM benutzt um ein Mischpult zu kontrollieren, jedoch kann eine Showdatei auch auch isoliert vom Mischpult (offline) erzeugt, bearbeitet und umkonfiguriert werden. SAM bietet hierfür eine Enstellung im Menü->Kommunikation->Kommports aktivieren/deaktivieren, wie woanders beschrieben. Diese Einstellung muß benutzt werden, wenn man ohne Mischpult mit SAM arbeitet, damit SAM nicht ständig versucht Daten zum Mischpult zu schicken oder von dort abzurufen. Diese Auswahl wird also über das o.g. Menü vorgenommen und im erscheinenden Dialog, welcher die konfigurierten Mischpulte nennt, kann zwischen online/offline umgeschaltet werden. Sind die Check Boxen markiert ist online Kommunikation gewählt, entfernt man die Häkchen kann offline gearbeitet werden. <- Inhalt